Alle erstellten Inhalte von Tuc-tuc
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Speedped - ein Erfahrungsbericht
Hallo sirmüller Zum Poti kann ich selber nichts beitragen, weil ich ein vollkommen anderes System fahre; und zwar Daumengas mit modifizierter Kennlinie, zusammen mit einem stromgeregelten Controller. Das bei meinem SPEEDPED original verbaute Konzept (wohl noch aus dem Jahr 2011) beurteile ich als nicht praxisgerecht. Zur Beurteilung des Ladezustandes des Akkus alleine anhand der angezeigten Spannung: Dazu muss man natürlich vorerst in Erfahrung bringen: Wieviele Zellen sind bei deinem Akku in Serie verbaut Um welchen Typ Zellen handelt es sich Anhand dieser Informationen kann man bei bekannten Entladekurven - welche z.B. bei www.Dampfakkus.de eingesehen werden können - die ungefähre Entladetiefe abschätzen. Unnötig zu sagen, dass dieses Verfahren ungenau und stark vom Belastungszustand (Fahrt in der Ebene, am Berg oder sogar im Stand) und Alter des Akkus abhängig ist.
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Speedped - ein Erfahrungsbericht
Salü Hannes Ja, die Speedped-Velos haben durchaus ihren Reiz: nicht overengineered und mit solider Technik, welche auch in 10 Jahren noch repariert werden kann. Und dass du dir am Berg bei einer Leistungsaufnahme von 700 ... 1000 Watt Sorgen machst ist durchaus berechtigt. Ich weiss nicht, was "treten wie ein Grossvater" technisch bedeutet, aber deine Beschreibung deutet darauf hin, dass die Abstimmung der Transmission Motor - Nabe nicht auf deine Präferenz abgestimmt ist. Konkret wird am Berg der Motor abgewürgt und muss mit exzessiver Stromaufnahme die geforderte Leistung erbringen. Versuche also, in der Alfine einen oder zwei Gänge kleiner zu schalten und mit höherer Kurbeldrehzahl („Kadenz“) den Anstieg zu erklimmen. Ist dir das unangenehm (nicht alle Menschen fühlen sich bei 90 oder 100 Kurbelumdrehungen / Minute wohl) musst du einen Wechsel des Motorpulley hin zu kleinerer Zähnezahl ins Auge fassen. Damit verringert sich zwar die unterstützte Maximalgeschwindigkeit, aber mit dieser Anpassung hast du das Problem an der Wurzel gepackt. Persönlich bin ich etwas erstaunt, dass dich dein Radhändler nicht auf diese Option hingewiesen hat, insbesondere weil sich dieses Übersetzungsverhältnis bei keinem anderen Velo derart einfach anpassen lässt. Ciao, gute Fahrt & bleib gesund Bild 1: Motorpulleys mit verschiedenen Zähnezahlen
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Langzeiterfahrungen mit Speedped
Rohloff Speedhub vs. Shimano Alfine 8 Die Speedhub hat einen wesentlich grösseren Übersetzungsbereich, verglichen mit der Alfine 8. Das bedeutet, mit der selben Kadenz (Pedalumdrehungen / Minute) lassen sich in der Konfiguration gemäss unten aufgeführtem Beispiel bei Rohloff je nach gewähltem Gang sowohl 10.3 km/h als auch 54.1 km/h fahren. Bei Shimano betragen die entsprechenden Geschwindigkeiten 13.7 km/h resp. 42 km/h. Das klingt vorerst spektakulär. Folgende Bemerkungen möchte ich trotzdem anfügen: Nur sehr wenige Velofahrer benötigen für einen Bereich von beispielsweise 10.3 km/h ... 15.1 km/h vier Getriebestufen, wie sie die Rohloff hier anbietet. Im oberen Geschwindigkeitsbereich (im Beispiel über 42 km/h) stehen bei der Speedhub zwei weitere Gänge zur Verfügung, was verlockend scheint. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die notwendige Leistung auf ebener Strecke auch zuerst erbracht werden muss; bei einem Tourenrad ist für das Erreichen von 50 km/h eine Nettoleistung von etwa 1300 Watt zu veranschlagen. (siehe http://www.kreuzotter.de) Bild 2: Rohloff Speedhub mit 54-559 Reifen und Kadenz 109 U/Minute, Regelmässige Stufung von 13.6 % zwischen den Gängen Quelle: Ritzelrechner Positiv merke ich bei der Rohloff folgendes an: Das Getriebe läuft im Ölbad, dies erlaubt problemlosen Wechsel oder Ergänzung des Schmiermittels durch die von aussen zugängliche Füllbohrung. Die Shimano hingegen hat eine Fettpackung, welche zur Wartung eine etwas aufwändigere Demontage der Nabe bedingt. (Die Nabe lässt sich allerdings mit geringen Modifikationen auch mit einer Ölfüllung betreiben) Die Indexierung der Getriebestufen erfolgt in der Nabe selbst. Dieser auf den ersten Blick geringe Unterschied hat den grossen Vorteil, dass eine ungenaue Justierung des Bowdenzuges keinen Einfluss auf das sichere Einlegen der Gänge hat. Die Alfine wird wie alle anderen Schaltnaben am Guidon indexiert, was zu einer Diskrepanz zwischen angezeigter und tatsächlich aktiver Getriebestufe führen kann und der Schaltpräzision in jedem Fall abträglich ist. Nicht vollständig eingelegte oder herausspringende Gänge sind ausgesprochen schädlich für die Nabe; bei Ebikes in noch ausgeprägterem Mass als bei konventionellen Fahrrädern, weil hier massiv grössere Drehmomente anliegen. Generell ist bei den komplexeren Schaltnaben zu beachten, dass der Radaus- und einbau nicht mehr ganz trivial ist und vorteilhafterweise geübt werden soll; es sind etliche Komponenten in der korrekten Reihenfolge und Ausrichtung zu montieren. Weitere Hinweise Ciao zusammen Urs
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Speedped - ein Erfahrungsbericht
Hallo zusammen auch ich habe mir ein SPEEDPED gegönnt... Gebrauchtkauf, älteres Modell, wohl aus der Gründerzeit. Mein Erfahrungs- und Umbaubericht siehe hier. Viele Grüsse an alle und allzeit sichere Fahrt Urs