Simon J. S.
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Elektroauto, Wasserstoff, E-Fuels - Berichterstattung in Medien
Wasserstoff- und E-Autos .... der Versuch einer einfachen (Umwelt)Bilanz Elektroautos sollen das Klima retten, indem sie den CO2-Ausstoß reduzieren. So liese sich die "Bilanz" auf einen Satz verkürzt darstellen. Elektromotoren verursachen keinen CO2-Ausstoß und wenn man das nicht weiter hinterfrägt, dann stimmt das auch. Das wäre nur die halbe Wahrheit, denn die Milch kommt von der Kuh, bevor wir sie "aus dem Tetrapack" im Supermarkt trinken können. Für den Strom bedeutet das, dass dieser auch erst einmal hergestellt werden muss, bevor wir den "Stecker in die Steckdose" schieben können, um unseren PC zu nutzen oder unser E-Auto aufzuladen. Woher kommt kommt denn der Strom und wie wird er denn hergestellt? Strom kann auf verschiedene Art und Weise hergestellt werden. In einem Atomkraftwert / Kernkraftwerk (lassen wir jetzt mal die "feinen Unterschiede" einfachheitshalber beiseite) wird mit Hilfe von radioaktiver Strahlung Wasser verdampft und damit eine Turbine betrieben, an die ein Generator angeschlossen ist, der den Strom erzeugt. Soweit ganz einfach. Nur irgendwann ist das Material, welches die radioaktive Strahlung erzeugt, "verbraucht" und muss erneuert werden. Wohin mit dem gefährlichen Abfall? Keiner will ihn haben - nur zu verständlich, aber irgendwo muss er hin. Dann eben in "Fässern" unter die Erde für viele Jahre und dann? Die Kraftwerke sind auch nicht sicher, wie die Beispiele von Tschernobyl und Fukushima zeigen. Wenn genügend Strömung oder genügend Fallhöhe und immer genügend fließendes Wasser vorhanden ist, kann eine Turbine oder ein Wasserrad in das Gewässer "hineingehängt" werden, die einen Generator zur Stromerzeugung antreiben. Der Nachteil an Wasserkraftwerken ist, dass nicht genügend gebaut werden können, um unseren steigenden Energiebedarf zu decken und außerdem wäre irgendwann die "ganze Natur" mit Wasserkraftwerken zugebaut - also auch nicht die alleinige heilige Wahrheit. Windenergie ist toll, aber so ein Windrad dreht sich eben nur wenn (genügend) Wind weht. Außerdem möchten viele von uns so ein Windrad nicht direkt vor der Tür haben. Auch die notwendigen Überlandleitungen für den Strom möchten viele von uns nicht bei sich in der Nähe haben, damit der Strom dort ankommt, wo er gebraucht wird. Sonnenenergie ist auch eine umweltfreundliche Art der Energiegewinnung, allerdings auch nicht uneingeschränkt möglich, da diese Art der Energiegewinnung Platz benöitgt. Also, dann eben auf Dächern von Gebäuden, aber nur wenn diese nicht unter "Denkmalschutz" stehen und man selbst der Eigentümer ist oder dieser "mitspielt". In Kohlekraftwerken wird -wie der Name vermuten lässt- Kohle verbrannt, um damit Wasserdampf zu erzeugen, der wiederum einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Beim Kohleabbau wird Lanschaft zerstört und bei der Verbrennung wird CO2 freigesetzt. Gaskraftwerke funktionieren vom Prinzip her wie Kohlekraftwerke, nur dass dort Gas anstelle von Kohle verbrannt wird. Biogasanlagen sind so lange "klimaneutral", so lange sie nur mit Abfällen betrieben werden. Muss aber für die Biogasanlage extra "Pflanzenmaterial" (Mais ect.) angebaut werden, nehmen sie die Anbaufläche für Nahrung weg und müssen sich das "anrechnen" lassen. Der Strom ist also nur dann (in der Herstellung) umweltfreundlich, wenn er mit Sonnen-, Wind-, oder Wasserkraft gewonnen wurde. Zum Thema Wasserstoffautos und zur Herstellung von Wasserstoff: Beim Stichwort Wasserstoffauto denken wir sicherlich erst einmal an ein Fahrzeug das mit einer sogenannten Brennstoffzelle und einem Elektromotor ausgestattet ist, aber auch das ist nur die halbe Wahrheit. Wasserstoff ist ein Gas (H2) das leichter als Luft, farblos, geruchslos und brennbar ist. Das bedeutet, dass man rein theoretisch auch durch die Verbrennung von Wasserstoff genügend Energie gewinnen kann, um ein Fahrzeug anzutreiben. Man müsste nur die Motoren dazu entsprechend konstruieren (Temperatur bei der Verbrennung!). Dann muss man noch beachten, dass Wasserstoff ein sehr "reaktionsfreudiges" Element ist. Einigen von uns fällt dazu sicherlich noch das traurige Beispiel der "Hindenburg" (deutsches Luftschiff, mit Wasserstoff gefüllt, welches am 06. Mai 1937 explodierte) aus dem Chemieunterricht ein. Wasserstoff kommt in der Natur in elementarer Form (als "H2-Gas") wegen seiner Reaktionsfreudigkeit so gut wie gar nicht vor, aber in dieser Form wird er für Wasserstoffautos gebraucht. Wie kann man Wasserstoff herstellen? Mittels Elektrolyse. Das bedeutet, man "zerlegt" Wasser (H2O) mittels Elektrizität in seine Bestandteile (elementaren) Wasserstoff (H2; gasförmig) und Sauerstoff O2 (ebenfalls gasförmig). Damit wären wir wieder beim Thema "Elektrizität" angekommen. Man kann Wasserstoff auch mittels anderer chemischer Verfahren herstellen, aber hierbei ist zu beachten, dass die "Abfallprodukte" entsprechend behandelt bzw. entsorgt werden müssen. Chemie - eine Wissenschaft für sich. So jetzt haben wir den Wasserstoff in Reinform ("H2-Gasform"). Damit wir diesen lagern und (relativ) sicher handhaben (tanken und lagern) können, müssen wir ihn (etwas) weniger reaktionsfreudig machen. Das machen wir, indem wir ihn in seiner Gasform kühlen und komprimieren.... Jetzt kann der Wasserstoff in den Tank um dann entweder durch Verbrennung direkt in Wärme- und Bewegungsenergie oder durch die chemische Reaktion mit Sauerstoff in einer Brennstoffzellt zunächst in elektrische Energie und im Elektromotor dann in Bewegungsenergie umgewandelt zu werden. Bei den meisten Elektrofahrzeugen wird die elektrische Energie aber in einer Batterie bzw. in einem Akku gespeichert. Die Batterie bzw. der Akku sind die Teile bei einem Elektrofahrzeug, welche die Umweltbilanz in der Herstellung (Gewinnung der seltenen Erden) trüben. Erst ab X km mit umweltfreundlich hergestelltem Strom ist die Umweltbilanz von einem Elektroauto besser, als die von einem Auto mit Verbrennungsmotor. Aber was ist, wenn die Batterie am Ende ihrer Lebensdauer angekommen ist? Die meisten Batterien sind fest im Fahrzeug verbaut und können nur vom Hersteller getauscht werden. Das einzig mir bekannte Modell, bei dem die Batterien durch Kundenhand getauscht werden können, ist der Minimo von Seat, aber der ist bis jetzt (leider) noch nicht erhältlich. Seat gibt 2021 als Jahr der Markteinführung bekannt. Aber auch bei diesem Modell steht irgendwann die "umweltgrerechte Entsorgung" der Akkus an. Wie sieht ein möglichst umweltfreundliches Elektroauto aus? Es hat (wenn überhaupt) nur noch einen ganz kleinen Akku um den Weg von der Garage zur Straße zu meistern und bezieht die Energie direkt aus einer "stomführenden Schiene" die in die Straße eingelassen ist - genau so wie die Autorennbahn für Spielzeugautos von "Carrera"- und wird mit Strom aus Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie (100% klimaneutral) betrieben. Wenn China sagt, den Strom / Wasserstoff selber zu produzieren um "klimaneutral" zu sein, sollte man ganz genau hinsehen, wie das dort gemacht wird. Ich glaube eher, dass wirtschaftliche Interessen und die wirtschaftliche Unabhängigkeit vom Ausland in China eine Rolle spielen. Die "Klimaneutralität" der Chinesen ist ein etwas "dünnes Alibi". Gruß Simon
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e.Go Elektroauto - Bauer beantragt Gläubigerschutz
Hallo liebe E-Auto-Fangemeinde, der Elektroauto - Hersteller e.GO leidet unter den Auswirkungen der Corona-Kriese und beantragt Gläubigerschutz. https://www.spiegel.de/wirtschaft/elektroauto-bauer-e-go-beantragt-glaeubigerschutz-a-65536a97-d242-4076-909b-23c9c5ac8ad9 Hoffentlich geht die Geschichte gut aus. Bleibt mir bitte alle gesund. Gruß Simon
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Der Stadtflitzer Minimo von Seat
Dass das Flitzer eine Heizung haben soll, wusste ich noch nicht. Ein Gebläse, das war mir aus der Diskussion in der Facebookgruppe klar, braucht der Flitzer um bei geschlossener Kabine beschlagene Scheiben zu verhindern. Dass er aber gleich eine Heizung haben wird ..... ? Mir ist aber auch klar, dass der Betrieb der "Heizung" zu Lasten der Batterie und somit auch zu Lasten der Reichweite gehen wird. Gibt es denn eigentlich eine Art "Heizdecke" / "Heizfolie" für die Batterie / das Fahrzeug, die gerade mal 20 Grad macht? Ich hätte in meiner (momentanen) Wohnsituation die Möglichkeit, so einen Flitzer im Carport an die "Steckdose" zu hängen ("heizen"). Die Batterie würde ich aber über Nacht außerhalb des Fahrzeuges aufbewahren und laden wollen (wenn möglich). Die "Vernetzung" ist so eine Sache. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich will, ob sich das auch "abschalten" lässt und wie weit die Vernetzung bei diesem Flitzer geht. Wenn der Flitzer "autonom" fahren würde, dann würde ich das natürlich auch ausprobieren wollen. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Gadgets, die man mit solchen Fahrzeugen verwenden kann ("Kühlpads" für die Batterie im Sommer; "Heizdecke" für die Batterie im Winter; "beheizbare Faltgarage" ) ect.
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Microletta - "Die kleine Schwester des Microlino"
Hallo liebe Leute und E-Rollerfans, die "Knutschkugel" Microlino soll nicht allein kommen, sondern bekommt eine "kleine Schwester" - einen dreirädrigen E-Roller mit Wechselakku - die Mircoletta. Der E-Roller soll mit zwei Wechselakkus und einer Reichweite von 100km kommen, 80 km/h schnell fahren und -dank der drei Räder- mit einem Autoführerschein gefahren werden dürfen. Die drei Räder sollen für mehr Sicherheit und einen kürzeren Bremsweg sorgen. Das Fahrzeug macht auf der Webseite einen schönen und ästhetischen Eindruck, auch wenn es ein wenig spartanisch zu sein scheint. Wenn man den großen Bruder, den Microlino, daneben stellt, ist die "Verwandtschaft" nicht zu übersehen. Für mich einer der wenigen E-Roller, die mich bis jetzt vom Konzept her überzeugen. Ein Termin zur Markteinführung steht (leider) noch nicht fest. Gruß Simon
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Hallo aus 86415 Mering
Hallo erst mal, mein Name ist Simon und ich selber bin Baujahr April 1980, habe viele Hobbys, bin technisch durchaus interessiert. Ich lebe in einer kleinen Marktgemeinde mit 13.000 + x Einwohnern (also fast auf dem Land). Ein eigenes Auto (Verbrennungsmotor) habe ich nicht, da es sich schlicht und einfach für mich nicht rentiert. Das "Dörfli" in dem ich wohne, hat zwei Bahnhöfe und eine sehr gute Taktung von München nach Augsburg - und umgekehrt. Was mich stört, sind die "Elektro-Panzer", die unsere Industrie baut. Für mich reicht ein kleiner Elektro-Flitzer, mit dem ich trocken so etwa 100 km weit komme und den ich dann am Zielort auch aufladen kann. Was will ich mit einem Tesla? Das Ding sieht toll aus, aber wie lade ich das Ding in Hintertupfing auf? Wo ist dort die nächste Ladesäule, die zu meinem Auto passt? Warum muss ich mir noch eine extra "Wallbox" in meinen Carport bauen? Was sagt mein Vermieter dazu, wenn ich das auf meine Kosten nachrüsten lassen will? Warum muss ich das Auto zum Batteriewechsel (im Falle eines Defekts) in die Werkstatt bringen? Mein "Traumauto" ist der Seat Minimo. Das ist das einzige Auto, das alle meine Wünsche erfüllt: (kleiner Elektroflitzer, wechselbare Batterie, Unabhängigkeit von irgendwelchen nicht existierenden Ladesäulen, aufladen der Batterie im Haus, zweiter Satz Akkus für unendlich Reichweite) Gruß Simon
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Der Stadtflitzer Minimo von Seat
Auf dieses Elektroauto warte ich sehensüchtigst. Die Vorteile, die ich bei dieser Art von "Auto" sehe: * klein, wendig, braucht wenig Parkplatz, * unabhängig von irgendwelcher (Lade)infrastruktur * mit einem zweiten Satz Batterien könnte das Auto "permanent" benutzt werden (wenn man den zweiten Satz Batterien zu Hause lädt, während man mit dem ersten Satz unterwegs ist). und viele weitere Vorteile ....