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NIMH Zellen im Twike

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Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 23.09.02

Time: 13:51:22

 

Woher hast du die 1077ms Zykluszeit ? Die erzeugung eines Impulses sollte mit einem Timer (z.B. NE555) problemlos nachbar sein. Ich hab schon mal nach nem Widerstand gesucht der kurzzeitig entsprechende Ströme abkann. Bei 350V und 50A haben wir eine Impulslast von immerhin 17500W !!! das ist kein Spass mehr ;-). Es gibt von der Isabellenhütte etwas entsprechendes. (Typ BRQ) Der im Twike verbaute BUZ71 hat eine zu geringe Spannungsfestigkeit, möglich wäre BUZ325. Da braucht man dann aber schon 4 Stück. Eventuell sollten wir die Technischen Details in einem neuen Threat besprechen oder gleich ne kleine Entwicklungsgruppe im Netz gründen :-) Ausserdem müssen wir die Kiste ja auch irgendwie Steuern können. Ich hatte mir schon überlegt, das alles mit einem AVR Controller zu erledigen. Dann könnte ich mit dem Leistungsteil auch die Batterien entladen, dann automatisch die Ladung starten, eventuell auf Schnelladung umschalten oder sogar einen Entlade und Ladetimer realisieren. Im endeffekt läuft das auf einen zweiten Twike-Computer hinaus, der all das macht, was der alte nicht kann :-)

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Tage mit vielen Beiträgen

Geschrieben

Von: Joachim, TW673, [email protected]

Date: 23.09.02

Time: 15:35:11

 

Hallo Martin,

 

> Wie kommst du auf 1077ms Zyklus?

 

Das ist der Standardzyklus beim ICS1702. Davon sind 1048ms Ladepuls, 5ms Entladepuls und der Rest sind Pausenzeiten für die Spannungsmessung bzw. zur Zellerholung.

 

> Das macht 17500W Impulsleistung !

 

Wie kommst du denn auf den Wert?

 

> Vorschlag: 4 Stück BUZ325 Impulserzeugung mit > NE555 oder gleich mit nem AVR ?

 

Warum das Rad neu erfinden? Der ICS1702 realisiert die gesamte Steuerung inklusive Messung - schließlich mußt du ja auch das Ladeende zuverlässig erkennen können. Die Problempunkte sind die Schalttransistoren für Laden und Entladen, sowie die Meßwiderstände zur Stommessung in beiden Kreisen, vor allem im Ladekreis.

 

Ciao, ...Joachim

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 23.09.02

Time: 17:18:26

 

>> Wie kommst du auf 1077ms Zyklus? >Das ist der Standardzyklus beim ICS1702. Davon >sind 1048ms Ladepuls, 5ms Entladepuls und der Rest >sind Pausenzeiten für die Spannungsmessung bzw. >zur Zellerholung. Setzt den Einsatz dieses Controllers voraus. Das wird aber auf Grund der Tücken des Twike Compurtes wohl nicht möglich sein.

 

>> Das macht 17500W Impulsleistung ! >Wie kommst du denn auf den Wert? 350V und 50A ergibt nach P = U x I = 350 x 50 = 17500. Natürlich nur für 5ms. Aber Leistungswiderstände haben auch eine begrenzte Impulsfestigkeit und bei dieser Anwendung dürfte auch der induktive Beiwert eine Rolle spielen.

 

>> Vorschlag: 4 Stück BUZ325 Impulserzeugung mit >> NE555 oder gleich mit nem AVR ?

 

>Warum das Rad neu erfinden? Der ICS1702 realisiert >die gesamte Steuerung inklusive Messung - >schließlich mußt du ja auch das Ladeende >zuverlässig erkennen können. Die Problempunkte sind >die Schalttransistoren für Laden und Entladen, >sowie die Meßwiderstände zur Stommessung in beiden >Kreisen, vor allem im Ladekreis.

 

Ich denke, das eine Modifizierung des orginal Twike Laders nicht möglich sein wird, da dies nur durch die Twike AG direkt entwickelt werden könnte. Allerdings sollte auch das Einbringen von Impulsen wärend des normalen Twike Ladung ja Wirkung zeigen. Dann braucht man sich ja auch über Ladeende oder ähnliches keine Gedanken machen.

 

Gruss Martin

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 26.09.02

Time: 14:49:15

 

Ohne mich den Experten in den Weg stellen zu wollen habe ich hier einfach mal meine Vorstellung von dem was sich einfach realisieren lassen sollte:

 

* Ein Externes Ladegeraet * 360V Drestrom * verwendung des Ladecontrollers 1702 zur Steuerung des Ganzen * Umgehung der internen Ladeelektronik indem direkt ueber eine nach aussengeschleifte Steckverbindung auf die Batteriepacks gefahren wird.

 

Theoretisch sollte es auf diese Weise sogar moeglich sein im Ausgeschalteten Zustand zu laden. Ich weiss zwar nicht wie verwirrt der Bordcomputer dann ueber die ploetzlich wieder vollgelanden Accus reagieren wird, aber ich denke das kommt auf einen Versuch an.

 

Hat sich von Euch schon mal jemand das Datenblatt des 1702 angeschaut? Wahrscheinlich sind meine Elektronikkenntniddr nicht aussreichend, aber so ganz kann ich mir daraus noch nicht vorstellen wie unsere Externe Lade/Entladepuls elektronik dabei gesteuert wird.

 

Gruss Roland

Geschrieben

Von:

Date: 27.09.02

Time: 10:37:55

 

>* Ein Externes Ladegeraet * 360V Drestrom * verwendung des Ladecontrollers 1702 zur Steuerung des Ganzen * Umgehung der internen Ladeelektronik indem direkt ueber eine nach aussengeschleifte Steckverbindung auf die Batteriepacks gefahren wird.

 

Theoretisch ist das möglich aber ich möchte dich Fragen wieviel deiner Meinung nach ein solches Ladegerät kosten dürfte ? Fronius stellt Ladegeräte in der Leistungsklasse 1000W für etwa 500€ her. Du redest von ca 9 kW Ladeleistung. Ausserdem ist eine Ladespannung von ca. 400V etwas exotisch. Mit Trafos ist das nicht realisierbar und die Neuentwicklung eines Schaltnetzteils kostet wahrscheinlich Millionen. Mal ganz davon abgesehen wiviel Trafos dieser Leistung wiegen würden. Das klingt ja alles ganz toll mit dem Reflexladen und auch der Controller lässt sich bestimmt mit etwas Aufwand Anpassen aber ich glaube, das ein externes Ladegerät keinen wirlichen Sinn macht und eine Neuentwickung einer kleinen, leistungsfähigen, transportablen und billigen!!! Lösung inc. Reflexladung sehr unrealsitisch ist. Deshalb noch einmal mein Vorschlag: Entwicklung eines Leistungsentladepulsers zur Modifizierung des im Twike eingebauten Laders. Gruss Martin

Geschrieben

Von: Joachim, TW673, [email protected]

Date: 27.09.02

Time: 13:09:15

 

Hallo Martin,

 

> [...]aber ich glaube, das ein externes Ladegerät > keinen wirlichen Sinn macht

 

Ich teile deine Ansicht, vor allem weil ich denke, daß eine integrierte Lösung preiswerter und praxistauglicher ist. Warum eine teure Stromversorgung neu entwickeln, wenn hinter dem Fahrersitz schon alles vorhanden ist? Der Wechselrichter liefert bereits die benötigten Spannungen und Ströme, also sollte man ihn auch nutzen.

 

> Deshalb noch einmal mein Vorschlag: Entwicklung > eines Leistungsentladepulsers zur Modifizierung > des im Twike eingebauten Laders.

 

Das wird nicht weniger Aufwand nach sich ziehen. Schau mal - der Twike Lader erkennt das Ladeende anhand der Akku-Temperatur. Deine Modifikation würde die Temperatur permanent so niedrig halten, daß eine Ladeschlußerkennung anhand der Temperatur nicht mehr möglich ist. Deshalb arbeiten die Reflexlader ja auch mit einer anderen Technik (Wendepunkterkennung der Ladekurve), die zudem die Überladung verhindert. Wenn, müsstest du das ebenfalls nachbauen, womit du dann praktisch schon die wesentlichen Bestandteile eines ICS1702 nachprogrammiert hättest.

 

Ich denke immer noch, daß der Einsatz des fertigen ICs unter Verwendung des vorhandenen Wechselrichters der beste Weg ist.

 

Ciao, ...Joachim

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.10.02

Time: 08:08:50

 

Hallo Joachim, ich habe da meine Zweifel mit der einfacheren Realisierung als interne Loesung:

 

1. Die Temperatur ist nur eine von mehreren Ladeendeerkennungsmechanismen im Twike.

 

2. Wird die Ladung vom zentralen Steuercomputer gesteuert, welcher auch die Wechselrichter beim Fahren steuert. Allerdings wird der Batteriezustand (Temp, Strom, Spannung) von seperaten Microcontrollern in jedem Batteriepack einzeln ueberwacht. Batteriepacks und zentraler Steuerrechner sprechen ueber einen Bus miteinander. D.h. ohne Aenderung der Software kommen wir da nicht weit.

 

3. Um die Wirkung und die Vorteile der Reflexladetechnik wirklich voll zu erreichen benoetigt man nicht nur diesen Entladeimpuls sondern sowohl einen hoeheren Ladestrom als die existierende Ladeelektronik als auch eine darauf abgestimmte Steuerung des Ganzen. ==> Eben den erwaenten Ladecontroller.

 

 

4. ist mir persoehnlich das Risiko etwas zu hoch ausser den Akkus auch noch den Wechselrichter durch meine dazwischengeworfene Entladepulse zu gefaerden.

 

Natuerlich waehre die Entwicklung eines Serienreifen Schaltnetzteils sehr aufwaendig. Aber ich moechte ja erst mal nur einen Prototypen, der einfach mal zeigen soll ob diese Reflexladetechnick wirklich so viel besser ist als das existierende Ladeverfahren welches meiner Meinung nach auch schon recht gut ist.

 

Aber offensichtlich sind Eure Elektronikkenntisse bei weitem besser als meine. Das heisst ich waehre natuerlich hochzufrieden, wenn wir das auch als interne Loesung hinkriegen koennten.

 

Gruss Roland

Geschrieben

Von: Wolfgang, TW311

Date: 23.09.02

Time: 22:45:38

 

Hallo Martin,

 

also ich verstehe auch nicht wieso Du nicht den 1702 verwenden möchtest. Der macht alles inklusive überwachung. Das grosse Problem sehe ich eigentlich nur in der Stromversorgung. Ich denke nur dass wir die 3 Module einzeln (oder mit 3 Ladeschaltungen) laden müssen und für die Zeit der Ladung die Paralellschaltung aufheben müssen. Den Stromshunt sehe ich allerdings nicht als Problem an, da ja die gleichen Zellen geladen werden wie in einem 0_8_15 Ladevorgang im Modellbau. Das heisst auch die gleichen Ströme stattfinden.

 

schöne Grüsse, Wolfgang

 

P.S. dann sind wir ja schon 4 die das wollen !

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