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Federbeineinstellung

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Geschrieben

Hallo Twiker,

ich bin jetzt die ersten 100km mit meinem Twike gefahren.

Als Akku habe ich 12AH LiMg,die Federung hinten steht auf der dritten Stufe(maximum).

Mit der vorderen Federung bin ich voll zufrieden,hinten jedoch scheint sie mir etwas zu hart.

Wie habt Ihr die Federbeine eingestellt?

Ist es ratsam auf die kleinere Stufe zu gehen?

Schlägt bei Euch auch die Kette im Kettenkasten bei Schlaglöchern und Bürgersteigkanten?

 

Gruß Matthias

Geschrieben

Hallo Matthias,

 

zur Einstellung der Federung habe ich bisher leider noch keine Versuche gemacht. Falls Du aber jeden Tag dieselbe Strecke pendelst, dann kennst Du bald jede Unebenheit und die "TWIKE-Ideallinie" drum herum. Das ist vielleicht effektiver als die Federung zu verstellen. Jedenfalls komme ich damit sehr gut zurecht. Mir ist allerdings eine harte Federung und tiefe Sitzlage viel lieber als in einer hohen Sitzposition mit weicher Federung (z.B. in einem SUV) in den Kurven seekrank zu werden. Dazu muss ich sagen, dass meine tägliche Strecke sehr kurvenreich ist. Mag sein, dass mir bei einer täglichen Autobahnfahrt eine weichere Federung auch lieber wäre.

 

Nach mehr als 25.000km würde ich sagen, dass man das Anschlagen der Kette provozieren oder aber vermeiden kann. Bei konstanter Bergfahrt und auf der Ebene kommt es bei mir mittlerweile fast nie mehr zum Anschlagen. Provozieren kann man es, wenn man nur locker mit wenig Kraft mittritt. Auch beim Lastwechsel und im Schubbetrieb konnte ich im Laufe der Zeit das Anschlagen der Kette auf sehr seltene Fälle reduzieren. Bei ausgeschaltetem Kettentrieb kommt das Anschlagen jedenfalls nie vor. Es gibt hier im Forum einen Beitrag zum Thema "Kettenspanner". Ich hatte mir das auch mal überlegt, aber nach Rückfrage bei der Inspektion im TWIKE-Center habe ich das verworfen und wie gesagt kann ich ein Anschlagen mittlerweile durch einen angepassten Mittret-/Fahrstil fast vollständig vermeiden.

 

Viele Grüße

German, TWIKE 900, 24Ah LiMn

Geschrieben

 

Hallo Matthias,

 

Das alte Forum zu durchforsten ist etwas schwierig. Ich hab mir alle alten Beiträge runtergeladen, um sie besser durchsuchen zu können.

Hier mal ein paar Ausschnitte zu Deinen beiden Fragen:

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Date: 22.03.07

Hallo,

am Federungskomfort kann man aber auch ganz einfach arbeiten: Die verbauten KONI Federbeine lassen sich einstellen. Zum Einen die Härte durch Verstellen der Vorspannung (unterer Federteller läßt sich in 3 Stellungen arretieren), zum anderen die Dämpfung. Oben am Dämpfer ist ein Einstellrad.

 

Ich habe die Vorspannung am Vorderrad mal vermindert. An sich bin ich mit dem Federungskomfort aber zufrieden, er ist doch deutlich besser als im City-EL ...

MfG,

Matthias

 

Date: 06.08.06

Nach dem Einbau hatte ich jedoch das Problem, dass mein Twike bedenklich tief in den Federn hing und schon bei moderaten Bodenwellen bis auf die Gummipuffer durchschlug.

Nach einigem Suchen habe nun ich eine äusserst befriedigende Lösung gefunden. Ich habe ich an meinen Dämpfern von Koni (Ikon) die Spiralfedern mit der Kennzeichnung 204-1 gegen Federn mit der Kennzeichnung 217 ausgetauscht. Seither liegt mein Twike wieder sehr gut auf der Strasse und die Bodenfreiheit ist wieder so wie sie sein sollte. Die etwas härtere Federung wird durch das höhere Gewicht kompensiert.

Diese Lösung könnte sich auch für andere Twiker die mit sehr viel Ladung unterwegs sind lohnen. Hier denke ich z.B. an die Hybridversuche oder an Leute, die oft mit dem Twike in die Ferien fahren.

Als Bezugsquelle in der Schweiz könnt Ihr Euch an Heinz Mundwyler wenden. Ein Satz Federn sollte ohne Einbau ca. SFr. 160.- kosten.

Gruss, Michael

 

Beiträge zum Kettenschlagen

Hat irgendjemand mal eine vernünftige Lösung gegen das dauernde laute Kettenschlagen im Hauptkettenkasten gefunden. Von TWIKE wird nur die Möglichkeit genannt, die Kette noch stärker zu spannen, aber dann wird ja der Antrieb wieder schwergängiger. Ich hatte den Gedanken, oben am Kettenkasten von innen ein Kunststoffteil einzuschrauben(kleben ist mir zu riskant, da es nicht in die Kette geraten darf), damit der Metall-Metall-Kontakt unterbunden wird. Ein weiterer Gedanke wäre die Verwendung eines Teflonrohres wie sie in der Liegeradfertigung verwendet werden. Dort wird das Zugdrum der sehr langen Ketten manchmal in einer Teflonröhre geführt, die nur am Rahmen fixiert ist.

 

Am meisten habe ich den Kettenspanner im Verdacht. Diese komische Spannfeder mit dem halbrunden Kunststoffblock über den am hinteren Ende des Kettentriebs kurz vor dem Getrieberitzel die Kette läuft. Ich halte das Ding für keine gelungene Lösung, und ich kann mir vorstellen das das Teil nach 10 Jährigem Gebrauch durchgewienert ist, oder zumindest die Geometrie nicht mehr optimal ist, sodass die nervenden Resonanzen entstehen. Evtl. muss einfach mal dieser Kettenspanner ersetzt werden.

 

Beim Kettenkasten habe ich beobachtet, dass ein Gummiband auf der Unterseite montiert ist, worauf die Kette teilweise gleitet.

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Bei mir war auch wichtig das Freilaufkugellager so einzustellen, dass auch bei warmen Getriebe die Kette nicht mitgezogen wird und dadurch extra schlägt.

 

Viel Erfolg

Gruß

Nowar

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