Wie inzwischen wohl jeder weiß, ist bei Neuentwicklungen von Ladern aktives PFC sozusagen zwingend vorgeschrieben.
Was mancher dabei wohl auch nicht weiß, ist, dass ein solches aktives PFC gerdae für das Twike einen ganz enormen Vorteil bietet: es kann nämlich der der PFC-Stufe folgende Wandler ganz entfallen.
Ein PFC ist normalerweise heute ein Sperrwandler, der eine Spannung oberhalb der Spitzenspannung des sinusförmigen Wechselstroms erzeugt, 330 bis 450 Volt.
Die PFC-Drosseln müssen also nur mit einer gleichen, isolierten, zusätzlichen Wicklung versehen zu werden, um direkt die für das Twike erforderliche Ladespannung zu erzeugen.
Dicke, teure Ladekondensatoren können dabei ganz entfallen, wenn man Drehstrom zur Ladung verwendet.
Im Wesentlichen gibt es zwei aktive PFC-Verfahren, die man beide auch mit der entsprechenden Regelung versehen kann, bzw, sie ist bereits im steuerchip enthalten.
Es gibt eigentlich keinen Grund mehr, für das Twike, einen zweiten, getrennten Wandler zu verwenden! bernd