Florian Goulard
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Ora Cat: Chinesen kommen auf den europäischen Markt - „Seidenstraße“
In China ist der Autohersteller GWM Ora als elektrische Kleinwagenmarke von Great Wall bekannt wie ein bunter Hund. Great Wall Motors kommt nach Europa und zeigt gleich zum Start mit seinen beiden Marken GWM Ora und Wey, wohin die Reise gehen soll. Während GWN Ora als elektrische Kleinwagen- und Kompaktwagenmarke positioniert werden soll, klopft Wey an die Premiumtore der deutschen Hersteller. „Mit GWM ORA bauen wir eine völlig neue Lifestyle-Marke in Europa auf. Wir sprechen eine Mode- und Lifestyle-orientierte Zielgruppe an und integrieren die Marke in die Kultur einer progressiven urbanen Gene- ration“, erläutert Rebecca Grajecki, Brand and Marketing Director Europe für WEY und GWM ORA. Diese runden Kulleraugen des Ora Cat dürften insbesondere der Damenwelt gefallen. Das gilt auch für den Preis, denn das 4,24 Meter lange Elektromobil aus China soll in seiner Basisvariante gerade einmal 30.000 Euro kosten und ab kommendem Jahr auch in Europa angeboten werden. Für entsprechen Vortrieb des 1,5 Tonnen schwere Elektromodells sorgt ein Motor an der Vorderachse mit 126 kW / 171 PS / 250 Nm maximalem Drehmoment. Dank der 63-kWh-Batterie bietet der Ora Cat One eine Akkureichweite von 400 Kilometern. Aus dem Stand geht es in 3,8 Sekunden immerhin auf Tempo 50 und in 8,3 Sekunden auf Tempo 100. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Technisch ist das Kompaktmodell mit den Abmessungen einer VW Golf auf der Great-Wall-Plattform Lemon unterwegs.
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Der Wey Coffee 01
Sie haben Recht, der Name Coffee 01 ist nur ein vorübergehender Name, und ein besserer Name wird vor dem offiziellen Start von der Öffentlichkeit gesammelt. Bereits Ende dieses Jahres soll der Auftrag eröffnet werden.
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IAA: Wey iNest - Konzept Fahrzeug aus China
https://www.youtube.com/watch?v=UgOGrTnoQys
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Der Wey Coffee 01
Der Wey Coffee 01 will die Interessenten vor allem mit einem geballten Paket an Technik und Ausstattung überzeugen. Insbesondere in den Bereichen intelligente digitale Architektur und Sicherheit will GWM mit dem 2,2 Tonnen schweren Coffee einen Vorreiter in seinem Segment stellen. Moderne Technologien wie 5G, Wi-Fi-Konnektivität, Gesichtserkennung, Personalisierung, Augmented-Reality-Display und sein 14-Zoll-Infotainment-Display machen den Coffee zum Technologieführer in Sachen Mobilität, so der Hersteller. Maximale Sicherheit werde über Wellenradarsensoren, Ultraschallradarsensoren, 4 Kameras für 360-Grad-Rundumsicht und eine hochempfindliche Frontkamera gewährleistet.
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IAA Tour - Weys Coffee-Racer: Das Hybrid-SUV Coffee 01
In China ist Wey bereits Marktführer für Premium-SUVs und strebt auch für den europäischen und deutschen Markt eine führende Stellung an. Den Durchbruch hierzulande soll das mächtige SUV Coffee 01 bringen, das in seiner Klasse etwa gegen den BMW X5 oder den Audi Q5 antreten soll. Neben dem günstigen Preis (den Wey offizell noch nicht verrät, der aber geschätzt bei etwa 50 000 Euro liegen dürfte) soll der Coffee 01 auch mit seiner optischen Erscheinung, modernster Technik und einer Besonderheit punkten, die ihn stark von seinen Mitbewerbern unterscheidet: Der Hybrid schafft dank großer 41,8 kWh-Batterie eine rein elektrische Reichweite von 150 Kilometern, was deutlich mehr ist, als die Konkurrenz anbietet. Die Idee dahinter ist, das beste aus beiden Welten zu kombinieren. So kann der Coffee 01 auch bei sehr ausgedehnten Stadtfahrten ohne Verbrennereinsatz genutzt werden kann, während für die Langstrecke der Verbrenner zum Einsatz kommt. Ideal also auch für Pendler, die so sauber und mit einer Aufladung auch größere innerstädtische Distanzen zurücklegen können. Von außen wirkt der Wey Coffee 01 sehr stattlich und bietet auf 4,87 Metern Länge, 1,96 Metern Breite und einer Höhe von 1,69 Metern viel Platz für fünf Insassen samt Gepäck. Die Verarbeitung der Messe-Fahrzeuge liegt durchaus auf Premium-Niveau, die Optik liegt irgendwo zwischen Land Rover Evoque (Dachlinie), Infinity QX Sport (schwungvolle Anmutung) und BMW X6 (Kühlergrill), ist dabei aber eigenständig und unverkennbar und tritt sehr selbstbewußt auf. Dazu trägt vor allem der markante, sechseckige Kühlergrill mit seinem dreidimensionalen Innenleben bei. Die flächenbündigen Türgriffe sorgen für eine smoothe Seitenlinie. Den Antrieb besorgen im Coffee 01 ein Vierzylinder-Verbrenner mit 150 kW, der die Vorderachse antreibt sowie ein E-Motor an der Hinterachse, der 135 kW leistet. Diese fast gleichstarke Ausführung beider Antriebseinheiten ist eine Besonderheit und hilft dem großen Wey, auch im rein elektrischen Fahrmodus nicht nur weit, sondern auch flott unterwegs zu sein. Allein mit dem E-Motor beschleunigt das 2,2 Tonnen schwere SUV laut Hersteller in sieben Sekunden auf 100 km/h, das Höchsttempo in diesem Modus gibt Wey mit 135 km/h an. Geben beide Aggregat zusammen Stoff, liegen auf Vorder- und Hinterachse 350 kW und 847 Nm an, was den Spurt auf 100 km/h auf fünf Sekunden verkürzen soll. Das Höchsttempo liegt laut Hersteller bei 235 km/h. Und noch eine Besonderheit zeigt sich im Coffee 01: Der vergleichsweise große Akku liegt für ein ausgewogenes Handling gewichtsgünstig zwischen Vorder- und Hinterachse. Technisch geht der Wey Coffee 01 mit einer umfangreichen Assistenz- und Komfortausstattung in den Handel, der dem gewünschten Premium-Anspruch Rechnung tragen soll. Als erstes Serienfahrzeug überhaupt nutzt der Coffee einen Qualcomm Snapdragon 8155 Chip für die Steuerung aller Bord-Systeme. Über verschiedene Displays (9,2 Zoll LCD-Kombiinstrument für Fahrer, 7,5-Zoll Head-up-Display, 14,9-Zoll Zentraldisplay und 9-Zoll Klima-Touchscreen) überwacht und steuert der Fahrer alle wichtigen Systeme. „Coffee Intelligence“ nennt Wey seine KI-basierte Steuerplattform, die neben 5G, Wifi, Gesichtserkennung mit Personalisierung und Augmented-Reality-Display auch die Assistenzsysteme wie Objekterkennung, automatisiertes Parken oder die Autobahnassistenz (Spurhaltung, Abstandtempomat etc.) koordiniert. Dazu sind in der Karosserie fünf Millimeterwellenradarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren, vier Kameras für die 360-Grad-Rundumsicht und eine hochempfindliche Frontkamera verbaut. Damit alle System immer auf dem neuesten Stand sind, setzt Wey auf drahtlose „over-the-air“-Updates.
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IAA Tour 2021: Chinesische Hersteller mit interessanten Neuheiten
Unter dem Markennamen Ora schickt GWM den Cat ins umkämpfte Revier der Lifestyle-Kompakten für eine junge Kundschaft und setzt dabei auf ein knuffiges Design und eine üppige Ausstattung. Auf einer Länge von 4,24, einer Breite von 1,83 und einer Höhe von 1,6 Metern bietet der Cat vor allem den Insassen viel Platz und ein gutes Raumgefühl und soll ab 2022 für etwa 30 000 Euro in der Preisliste stehen. Bestellen kann man den Ora Cat ab dem 13. September. Besonders ist am Cat seine Ausstattung, die etwas über das Klassenübliche hinausgeht. So ist etwa die gleiche Armada verschiedener Sensoren und Kameras serienmäßig an Bord, die alle modernen Fahrassistenzsysteme steuert. Ein Clou ist das Fehlen eines Startknopfs zum Starten des Wagens: Der Cat ist fahrbereit, sobald der Fahrer das Auto besteigt. Steigt er aus, ist der Motor automatisch deaktiviert. Ist der Fahrer eingestiegen, kann der Cat über seine Gesichtserkennung den Fahrer identifizieren und stellt automatisch alle personalisierten Parameter für Sitze, Klimaanlage oder das Infotainment automatisch ein. Im Innenraum des ebenfalls hochwertig verarbeiteten Messeautos können sich vor allem die Hinterbänkler über ein helles Ambiente freuen. Durch die großen Fenster der hinteren Türen kommt viel Tageslicht in den Innenraum. Zugunsten der Fondpassagiere, die sehr großzügig untergebracht sind, verzichtete man auf einen überdimensionierten Kofferraum. Angetrieben wird der Ora Cat von einem 126 kWh starken E-Motor an der Vorderachse und 63 kWh-Batterie, der laut Hersteller 400 km fährt, bis er wieder an die Ladestation muss. Die Fahrleistungen gibt Wey mit 8,5 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h und Vmax 160 km/h an. Erhältlich ist zudem eine kleinere Batterie mit 49 kWh, bei der sich die Reichweite auf rund 300 km begrenzt. Wer es nicht auf die IAA schafft, kann die Produkte ab Anfang 2022 im ersten europäischen Markenerlebniszentrum in München ansehen, anfassen und probefahren.