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Wirkungsgrad Verbrennungsmotor

Featured Replies

Geschrieben

Von: Bernd Schlüter

Date: 24.07.05

Time: 19:22:21

 

http://www.honda-engines-eu.com/de/engines/models_range/gx_range/gx.jsp Wenn Ihr im obigen link unter die Motoren anclickt, habt Ihr eine Vorstellung davon, was der Motor alleine wiegt und, dass der Wirkungsgrad bei 8,5:1 Verdichtung bei über 25% liegt, was ein sehr guter Wert ist. Den erreicht man aber nur ohne die Übertwikeleitung, also direkt auf Achse bzw. Schubanhänger. Ab 306 Gramm Benzin/kWh, 1 kg hat einen Primärenergieinhalt von ca. 12 kWh. Wenn ich davon ausgehe, dass Uwe 1 liter pro 1,7 kWh verbraucht hat, wäre der Wirkungsgrad mitsamt Übertwikeleitung nur 20%. 1Liter hat nur 8,9 kWh Primärenergie, wie ich gerade erwikipedet habe. Dazu käme der nicht unbeträchtliche Verlust bei den Spannungswandlungen und im Induktionsmotor des Twike. Solch einen Freilauf, den man auf die Antriebsachse setzen könnte, bekommt man in jedem Kugellagerladen und dann ginge die Post ab wie in alten Zeiten. Die Motörchen im Schnitt: http://www.honda-engines-eu.com/de/engines/models_range/ohcohvengines/OHCeng.jsp http://www.honda-engines-eu.com/de/engines/models_range/ohvengines/ohvengines03.jsp Da das Ding eh nur bei voller Fahrt angeworfen wird und dann relativ lange arbeitet, reicht der Knebelstarter, allein schon zur Abschreckung. Bei jeder langsamen Fahrt wird vor dem Stillstand ausgeschaltet und der Freilauf wirkt. Ich tippe einmal auf Halbierung des Verbrauchs. Für eine kWh aus Benzin sind bei einem Superpreis in der Schweiz von 150 Räppli ca 67 Rappen zu berappen. Das ist schon deutlich teurer, als Strom zu zapfen. Allerdings könnte man nochmal ein Drittel abziehen, wenn man die Energie direkt auf die Achse leitet. Und weil es so schön ist, nochmal ein Anreiz für die Twikefreunde aus Deutschland, wo es immer mehr Erdgas und LPG-Tankstellen gibt: http://www.sw-aalen.de/gas-fahrzeuge.html Das link ist aber etwas älter und der Gaspreis ist ebenfalls angestiegen. Unsere schöne Aussicht auf den Bergen könnten wir besonders genießen, wenn solch ein Honda-Erdgasmotor ein Verdichtungsverhältnis von 15:1 erhielte, denn Erdgas hat 130 an Oktanzahl!!- macht 35% Wirkungsgrad. Da wir ohnehin Strom als Reserve im Tank haben, erübrigt sich der bivalente Betrieb mit Benzin. Wer fragt mal bei Honda an, ob da nichts zu machen ist? z.B. den kleineren Zylinder auf den größeren Motor mit den stärkeren Lagern setzen?? Fertige Dieselstinker mit Frittenöl gibt es bei Farymann, das wollt Ihr uns aber doch wohl nicht antun? http://www.farymann.de/frames_deutsch.htm Passend dazu wäre die große Bigmacreklame am Heck. bernd

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 25.07.05

Time: 08:51:12

 

Grüße Dich Berd Schlüter.

 

Das mit dem Direktantrieb ist zwar recht gut und schön - vorallem aber idealistisch gedacht.

 

Ein einfacher Freilauf dürfte da nicht ausreichen. Ob so ein "einfacher Freilauf" die 2kW aushält, wäre zudem noch zu prüfen. Die üblichen Fahrradteile sind nämlich auf 200-300W Leitung ausgelegt!

 

Und dann: Um den genannten Wirkungsgrad beim Stinkermotor zu erreichen, muß der Motor auf der Solldrehzahl sich drehen. Eine Gangschaltung (wie beim PKW) wäre also unbedingt von Nöten. Ob das alles so ohne große Umbauprobleme sich machen läßt, das wäre erst zu beweisen.

 

Realisiere Deine Idee und dann sprechen wir weiter.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 26.07.05

Time: 10:14:03

 

Das mit dem Freilauf sehe ich nicht so problematisch - da gibt es sicherlich viele verschiedene Lösungen. (Freiläufe finden sich bis hin zu Automatikgetrieben, die die schweren Geländewagen antrieben.)

 

Das Problem ist aber der enge Drehmomentbereich eines Verbrennungsmotors. Insofern hat Uwe völlig, dass bei einer Kopplung an den TWIKE-Antrieb immer noch ein Schaltgetriebe benötigt wird.

 

Ein weiteres Problem ist der Teillastbereich, in dem ein Verbrennungsmotor zwangsläufig bei einer Ankopplung laufen müsste. Auch wenn er im Teillastbereich absolut gesehen wenig verbraucht, so ist dort sein Wirkungsgrad am schlechtesten.

 

Energetisch am besten wird es also sein, den Verbrennungsmotor unter Volllast einen Generator antreiben zu lassen - auch wenn man alle Wirkungsgradverluste auf der Umwandlungskette in Betracht zieht.

 

Gruß von Roland, der aber lieber mit dem Stecker in der Hand um Strom für sein TWIKE 160 nachfrägt.

Geschrieben

Von: Rainer.Partikel

Date: 26.07.05

Time: 11:57:44

 

Moin moin,

 

da schliesse ich mich doch glatt an. Mir ist die Verpflegung aus der Steckdose auch das Liebste. Ich fahre als geplagter Zweibatterienbesitzer auch gerne mal längere Strecken über Land. Stoße aber immer wieder auf das Problem das sich am Ende der Fahrstrecke also am Ladehalt noch Restenergie in den Batterien befindet. Also muß draufgeladen werden. Besser wäre es, wenn die Batterien leergefahren sind. Desswegen habe ich mir den Honda EU 20 I zugelegt. So kann ich , wo auch immer Laden. Entweder es ergibt sich eine zugängliche Steckdose, oder ich rupfe am Starterkabel des Stromerzeugers. Letzteres soll aber weiterhin die Ausnahme bleiben. ZINNEKE

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 28.07.05

Time: 08:19:39

 

Grüße Dich, Rainer. Grüße Euch, TWIKEr.

 

Klar, auch ich bevorzuge die Steckdose. Wenn man aber mal eine Strecke von ca. 400km ohne teure Übernachtung im Hotel mit seinem TWIKE zurück legen möchte, hat man mit den Steckdosen zu mindest in der BRD mitunter arge Probleme.

 

Und genau, um diese Probleme zu überwinden, habe ich diese Lösung realisiert und empfehle sie auch anderen. Man erspart sich auch das Gelabere der Weiber an den Tankstellen.

 

Zudem sollte man bei der gesamten Betrachtung meiner Grundidee nie vergessen: Ich möchte mit meiner Idee den TWIKErn eine Lösung anbieten, wie man auf ein Stinker-Auto verzichten kann. Und wer dadurch also auf ein Stinker-Auto verzichtet, spart dadurch enorm viel Benzin, Versicherung, Steuern und sonstige Kosten. Erst so wird die Rechnung vollständig!

 

Übrigens: Der EU10i sowie der EU20i können auch mit einem Gemisch von bis zu 10% Bioalkohol fahren!

 

(Siehe Bedienungsanleitung Seite 15)

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 28.07.05

Time: 10:18:07

 

Hallo Uwe,

 

du brauchst Dich nicht zu rechtfertigen. Auch ich stehe manchmal vor dem Reichweitenproblem mit meinen zwei Batterien. Außerdem fahre ich nicht gerne ins Ungewisse. Desshalb habe ich den EU 20I schon seit zwei Wochen. Dieses Wochenende soll es dann auf große Fahrt gehen. Viel Erfolg mit Deinem Projekt. ZINNEKE

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 29.07.05

Time: 08:25:16

 

Grüße Dich, Rainer.

 

Es war weniger als Rechtfertigung gedacht - mehr als eine der vielen Wiederholungen meiner Idee, die mich zur Entwicklung dieser Hybrid-Lösung veranlaßte.

 

Es gibt immer wieder Leute, die nur die absolut ideale Lösung akzeptieren wollen - realistische Lösungen mit ihren notwendigen Kompromissen sind ihnen ein Greul.

 

Doch reiner Idealismus führt selten zu etwas gutem. Fortschritte werden i.d.R. nur über viele kleine Schritte mit ihren Kompromissen sowie Sach- und Fachkenntnisse und vor allem den Mut und die Ausdauer die Sache voran zu treiben erreicht. Das wird immer wieder vergessen.

 

Wer hinter der Sache steht, sollte selbst auch seinen Beitrag dazu leisten und nicht nur (meist überhöhte) Forderungen stellen.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 26.07.05

Time: 16:45:57

 

Die Energie aus der Steckdose ist zudem billiger, wenn man nicht gerade mit Gas fährt. Mir fiel nur auf, dass die Stinkemotoren sehr klein, leicht und preiswert werden, wenn man auf den Generator verzichtet. Ob die sich an dem Twikemotor direkt ankoppeln lassen, ist eine andere Frage. Von der Drehzahl aus gesehen, würde das nur entfernt hinkommen. Allerdings, in der Schweiz hat so etwas kaum Sinn, nur im flacheren Gelände für lange Überlandfahrten. Nur zwei Fahrstufen: Dreiviertelgas oder aus, schließlich ist das Twike ein Elektroauto. Ein elektrischer Anlasser ist natürlich verboten, damit niemand dauernd damit herumfährt. Allerdings hat der interessante GX160 eine Fliehkraftkupplung eingebaut, was gerade dazu verleiten könnte. Die Kartmotoren sind mit Kettenantrieb versehen und es wäre zu prüfen, ob sich solch ein Teil unterbringen ließe. Man beachte dazu, dass der Tank nicht am Motor verbliebe und ein anderer, leiserer Auspuff anstände. Die Generatoren mit Regelung sind schwerer als die Motoren. Der Bereich des höchsten Drehmoments liegt zwischen 2000 und 3600/s. Das könnte z.B. bedeuten, 44 bis 80km/h, wenn man das Drehmoment auch ausnutzt. Wenn man mit verminderter Geschwindigkeit fährt, ist es sogar sehr sinnvoll, zu laden, weil die zusätzliche Energie mit 60% Wirkungsgrad anfällt, während der gedrosselte Motor einen solchen gegen Null gehenden aufweist. Das ist auch der Hauptgrund, warum der Prius weniger Benzin verbraucht, die Elektrofahrt ist dabei praktisch kostenlose Dreingabe, weil auch noch die Rekuperation hinzukommt. Ich befasse mich damit, weil ich anstrebe, den gesamten Verkehr zu nahezu 100% auf Elektro- und Gasbetrieb umzustellen. Wegen des geringeren Kombinationsverbrauchs ist Gasergänzung dann interessant und sauber, ohne aufwendige und teure Technik. Was mich ja einmal interessieren würde, eine Wirkungsgradmessung Steckdose-Induktionsmotor-Achse, abhängig von der Geschwindigkeit beim Twike. bernd

Geschrieben

Von: Bernd Schlüter

Date: 25.07.05

Time: 01:35:06

 

Ich möchte meine Bemerkungen zum Einsatz eines Verbrenners noch etwas untermauern, insofern, dass ich darauf hinweisen möchte, dass eine Zwischenspeicherung der Energie aus der verbrannten Stinkbrühe in den Batterien mit den enormen Energieverlusten in der langen Kette bis zur Achse fast unverantwortlich ist. Eine direkte Kopplung mit der Achse, am besten des E-Motors über eine Ölbad-Fliehkraftkupplung wäre anzustreben. Dann kann auch notfalls mit voll entladenen Batterien gefahren werden. Material für diesen Zweck gibt es reichlich und preiswert, wenn wir uns einmal auf dem Gocart-Markt umschauen. Dort finden wir auch unsere Hondas als Industriemotoren, an denen der Auspuff noch angebaut werden muss: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7170371237&fromMakeTrack=true http://ivd-kart.de/ooo/catalog/index.php/cPath/127_160 http://www.honda-engines-eu.com/de/welcome.html http://www.eurokart.de/cgi-bin/eurokart/iboshop.cgi?show1200002240,3980134190 http://www.honda-engines-eu.com/de/welcome.html Schließlich sollten wir so wenig, wie möglich diese unschöne Ernergiequelle nutzen. Fehlt der Generator, und es gelingt, direkt auf die E-Motorwelle zu koppeln, sparen wir viel Gewicht und Energie. Das Angebot an Zubehör aus dem Gocartbereich ist reichhaltig und hier gar nicht vollständig aufzuzeigen. Wenn ich mich nicht irre, gibt es beim Twike mehrere Möglichkeiten, einen kleinen, leichten Motor temporär anzukoppeln: direkt auf die Motorachse, wenn der Wechselrichter nicht im Weg und ein Zugang zur Motorachse vorhanden ist oder an die Kette zu den Pedalen, wenn ich mich nicht irre, denn ich habe keines. bernd

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