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CCS-Ladung

Featured Replies

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 16.05.04

Time: 23:04:15

 

Hallo,

 

am Freitag hatte ich Gelegenheit mit den CCS-Leuten zu telefonieren.

 

Sie sagen: Wenn man die erste voll geladene Zelle als Abschaltkiterium detektieren will, sollen nicht mehr als 20 Zellen in Reihe geschaltet sein. Sonst geht das eine "Signal" in der Gesamtheit unter und man erhält nur noch einen "Durchschnittswert" des Vollseins als Abschaltkriterium.

 

Das dürfte trotzdem wesentlich besser sein als die Abschaltung über die Temperaturerhöhung.

 

Any Comments?

 

Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 17.05.04

Time: 11:11:01

 

Grüße Dich Hendrik,

 

Da wirst Du recht haben mit dem Abschalten betreffs Durchschrittswert. Das Braten ist reinstes Gift für die Akkus. Ich habe sie bisher bei +3° bereits abgeschaltet und kam damit gut zurecht.

 

Ich habe mir jetzt eine dritte Batterie zugelegt, die angeblich "nur" 50 Zyklen durchgemacht haben soll. Meine hat schon über 200. Diese "neue" hat einen saumäßigen Zustand. Ich werde sie zurückgeben müssen, weil ich mir meine damit nur noch versaue.

 

Da ist zu merken, daß der Knackpunkt das auch Entladen ist! Meine habe ich von Anfang an regelmäßig bis zur Unsymm-Medung (ca. 280V bei kleiner Last) entladen und das klappte bisher recht gut - war aber mühevoll. Deine Lösung mit jede Zelle entladen will ich auch realisieren. Die "neue" Batterei zeigt bereits die Unsymm-Meldung bei 315V bei kleiner Last und der Memory-Effekt ist sehr deutlich zu sehen!

 

Für ein Ladegerät habe ich mir jetzt einige M64-Keramik-Trafo-Kerne beschaffen können. Ich werde mir das im Laufe des Winter gleich nach dem PCF-Verfahren zusammenbauen.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 17.05.04

Time: 22:18:58

 

Hallo Uwe,

 

was ist das PCF-Verfahren?? Im Internet habe ich auf die Schnelle nichts brauchbares gefunden.

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Von:

Date: 18.05.04

Time: 14:09:09

 

Grüße Dich Hendrik.

 

Entschuldung. Es müßte richtig PFC heißen. Siehe auch: http://sser2np.lw-s10.sserv.de/downloads/Levicom/PFC_dt_Levicom.pdf

 

Hierfür gibt es fertige Konzepte sowie auch Steuer-IC's z.B. TEA1552, siehe auch unter: http://www.fairchildsemi.com/whats_new/pfc.html

 

Durch dieses Verfahren wirkt die Belastung nahezu wie bei einem ohmscher Widerstand. Dieses wird laut DIN auch bei Verbraucher von mehr als 100W empfohlen, weil das Gleichrichter-Verfahren das Netz zu sehr belastet. Im Twike steckt deswegen auch die fette Drossel und der dicke Kondensator in der Netzzuleitung.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Hendrik, TW512, [email protected]

Date: 22.05.04

Time: 17:15:58

 

Hallo Uwe,

 

das finde ich ja sehr lobenswert....

 

Ich würde gerne erst einmal meine Akkus schützen wollen bevor ich meinen Energieversorger schütze.

 

Oder hat Dein Vorhaben auch etwas mit der besseren Ladeschlußerkennung zu tun??

 

Gruß, Hendik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 24.05.04

Time: 09:20:25

 

Sei mir gegrüßt, Hendrik.

 

Das hat nichts mit dem Schutz des Energie-Erzeugers zu tun. Durch das PFC-Verfahren wird das Netz nicht mehr so mit Oberwellen verseucht. Denn beim einfachen Gleichrichten werden nur die Spannungspitzen zum Laden genutzt und daher werden diese abgeschnitten.

 

Man erhält durch das PFC-Verfahren auch eine stabilere Ausgangsspannung, die man dann auch nach Bedarf noch in der Höhe regeln kann. Zudem sprechen einige Sicherungen bei Spitzengleichrichter eher an. Man kann bei einfacher Gleichrichtung daher nicht die ganzen 16A nutzen.

 

Die übrigen Verbraucher haben dann auch keine Probleme mit ihren Geräten, weil viele Geräte auf einer gute Sinusform der Versorgungsspannung angewiesen sind. Bei 16A Ladestrom kann es sonst schon mal zum Nachbar-Krach kommen.

 

Die Ladeschlußerkennung ist eine gesonderte Sache. Ich will die Lade-Elektronik in zwei Teile aufbauen.

 

Der 1. Teil ist die Bereitstellung der Ladespannung gemäß der jeweiligen Batteriespannung nach dem PFC-Verfahren.

 

Der 2. Teil ist die Ladestromsteuerung durch dem CCS-Schaltkreis.

 

Zum 2. Teil muß ich aber noch Versuchsmessungen anstellen, wie das Zeitverhalten der CCS-IC's aussieht.

 

Ich habe mir zwar von Conrad bereits einen solchen besorgt, bin aber noch nicht dazu gekommen diesen mir näher anzusehen. Im Datenblatt wird nur das Zeitverhalten über die gesamte Ladezeit dagestellt, das Zeitverhalten während des Ladens aber nicht!

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 26.05.04

Time: 21:08:09

 

Ahhhh...., auch CCS. Ich bin sehr gespannt auf Deine Ergebnisse!!

 

Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.06.04

Time: 10:35:33

 

Klar! Es soll auch nach dem CCS-Verfahren arbeiten. Doch, bis dahin wird's noch ne Weile dauern. Erst einmal will ich Deinen Vorschlag - jede Zelle einzeln kontrollieren - verwirklichen. Dafür und für alles Kommende muß ich vorher noch eine Werkstatt einrichten.

 

Gut Ding will haben Weile

 

Gruß Uwe

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