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O-oh Schreck - Akku kaputt!

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 25.11.03

Time: 10:40:42

 

Grüße Euch!

 

Ansich wollte ich auf Hendriks Beitrag zu # Re: O-oh Schreck! - - Memory-Effekt! Hendrik,TW512,[email protected] 19.11.03 # antworten. Das klappte offensichtlich nicht.

 

Hendrik schrieb, daß er sich beim Entladen schon mehrere Zellen zerschossen hat. Mir viel dabei ein Beitrag ein und habe diese Tage dazu mal meine Zeitschriften umgewälzt.

 

Mir viel also die "funk 5/2003" wieder in die Hände. Auf den Seiten 24-27 wird ein Gerät zum Reparieren von Akkus beschrieben.

 

Es funktioniert kurz beschrieben wie folgt: Mittels eines Stecker-Netzteils wird ein Elektrolyt-Kondensator von 22000µF auf bis zu 25V aufgeladen. Die Spannungshöhe ist abhängig vom Akku-Typ und Kapazität. Diese Ladung jagt man durch den kaputten Akku. Durch diesen "Schreck" wird der Kurzschluß weg gebrannt und der Akku zu neuem Leben erweckt. Hat es geklappt, muß er sofot neu geladen werden. Auch müde Akkus sollen sich so auffrischen lassen.

 

Zwar wir aus dem toten "Opa" dadurch kein Jüngling mehr, aber als Notbrücke kann es durchaus genügen.

 

Falls Interesse vorhanden, kann ich ja mal die originale Schaltung sowie meine verbesserte + Bilder aus dem Heft jenen zusenden.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Wolfgang Jenne, TW311

Date: 16.12.03

Time: 16:06:23

 

Hallo,

 

hab Dein Verfahren an meinem alten Akkubohrschrauber ausprobiert. Von 10 Zellen hatten 3 Kurzschluss vor einem Jahr. Seit ich dass Ding mit Reflexladung (4C) lade, hat sich offensichtlich eine Zelle selbst wieder repariert. (irgendwann in den letzen 12 Monaten). Die anderen zwei konnte ich mit Deinem Verfahren wieder zum Leben erwecken. Funktionierte schnell und einfach.

 

Die alten Akkus wurden natürlich nicht neu, die sehr hohe Selbstentladung bleibt natürlich erhalten.

 

Allerdings gebe ich Hendrik schon recht, bis man zu den entsprechenden Zellen kommt, hat man auch schnell mal die defekten ausgetauscht.

 

schöne Grüsse,

 

Wolfgang

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 25.11.03

Time: 20:10:10

 

Hallo,

 

Das Aus- und Einbauen der einzelnen Akkus ist ein so hoher Aufwand, daß es wohl besser ist den Kandidaten auszutauschen.

 

(Er ist ja nur deswegen kaputt gegangen weil es eh schon der schwächste in der Reihe war)

 

Hendrik

Geschrieben

Von:

Date: 26.11.03

Time: 08:47:11

 

Sei mir gegrüßt, Hendrik.

 

Du schreibst:

 

>(Er ist ja nur deswegen kaputt gegangen weil > es eh schon der schwächste in der Reihe war)

 

Da hast Du durchaus Recht. Zumindest von der Kapazität her gesehen sind/waren diese die Schwächsten.

 

Interessant ist diese Idee m.E. außerhalb der TWIKE-Energie-Module. Man könnte so gebrauchte Zellen, die sonst mechanisch noch i.O. sind, für andere Zwecke nutzbarmachen - man müßte diese also nicht sofort entsorgen. Für Testzwecke wären diese Zellen noch alle Male brauchbar.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Joachim, TW673, [email protected]

Date: 15.12.03

Time: 16:48:10

 

Hallo Uwe,

 

man kann sowas sogar mit fabrikneuen Zellen machen. Das hat den Sinn, durch den hohen Strom die internen Anschlüsse stärker zu verschweißen und so den Übergangswiderstand zu senken. Im Modellbau ist das unter 'Pushen' bekannt und der Effekt ist durchaus spürbar.

 

Ciao, ...Joachim

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