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Probleme mit dem Twike

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 30.09.03

Time: 23:12:41

 

Hallo

 

Ich habe vor einem halben Jahr das Twike 386 gekauft (Erstzulassung: 11/98).

 

Es hat 3 Panasonic-Batterien. Anfangs kam ich damit immerhin noch ca. 40km weit, doch inzwischen schafft es kaum noch 20km, und da ich es fast täglich im Einsatz für eine Strecke von 2 mal 11 km habe, komme ich auf der Rückfahrt neuerdings stark ins Schwitzen. 1. weil ich ordentlich mittreten muss und 2. vor Angst, ich bleibe doch noch irgendwo unterwegs stecken.

 

Komisch finde ich eben, dass es diese Strecke manchmal locker schafft, ohne dass die Batterieleuchte aufleuchtet, und manchmal komme ich nur mit letzter Kraft nach Hause. Dabei müsste das Twike theoretisch immer voll sein, wenn ich von zu Hause losfahre. Die Ladungsanzeige zeigt nach dem Laden immer 8,4 Ah an, doch manchmal ist dann bei ca. 5,6 Ah schon total leer, manchmal aber auch erst bei ca. 4 Ah.

 

Ich frage mich, ob ich beim Laden oder beim Betrieb irgendetwas grundlegend falsch mache, dass ich es geschafft habe, die Batterien in einem halben Jahr so zu verschleissen. Meistens lade ich mit reduzierter Ladung über Nacht. Als ich das Twike ganz neu hatte, habe ich wohl zu häufig nachgeladen, obwohl die Batterien noch nicht leer waren (hab mich eben nicht getraut, die besagte Strecke zweimal zurückzulegen, ohne zwischendurch zu laden). Die Reichweite nahm dann deutlich ab. Dadurch bin ich dazu übergegangen, das Twike mittels eingeschaltetem Abblendlicht erst ganz zu entladen, bevor ich wieder lade.

 

Ist es schädlich für die Batterien, wenn sie dabei soweit entladen werden, dass das Abblendlicht nur noch kurz aufblinkt?

 

Brauche ich jetzt neue Batterien oder lässt sich an den alten evtl. noch was retten?

 

Noch eine Frage: Ist die Reichweite im Winter geringer als im Sommer? Wenn ja, wieviel macht das aus.

 

Vielen Dank für Eure Antworten.

 

Gruss, Birgit

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 06.10.03

Time: 17:29:12

 

hallo Birgit,

 

das klingt ja nicht gut mit der Reichweite!! Aber Artur hat meiner Erfahrung nach das richtige Rezept bereits erzählt. Du kannst nur noch versuchen, die Akkus mit einer Schnell-Ladung zu füllen, dann möglichst ganz leerfahren, nicht zu langsam fahren; Strom sollte schon verbraucht werden, hierbei kommt es nicht auf die Reichweite an! Danach wieder eine Schnell-Ladung und wieder leerfahren. Dies würde ich mind. fünf bis 10 mal machen, um dann zu sehen, ob eine Besserung der jeweiligen Reichweite eintritt. Laß die Akkus aber nicht unbedingt über 47 Grad warm werden. Das Twike ist mit den Akkus für Schnell-Ladungen bestimmt. Nur langsame Ladungen schaden den Akkus!! Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, wirst Du Dir wohl neue Akkus kaufen müssen. Herumbasteln hat keinen Sinn und bringt nur Ärger.

 

Gruß Jörg

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 07.10.03

Time: 11:12:17

 

Grüße Euch, Jörg und Birgit,

 

> Du kannst nur noch versuchen, die Akkus mit einer

 

> Schnell-Ladung zu füllen, dann möglichst ganz

 

> leerfahren, nicht zu langsam fahren; Strom sollte

 

> schon verbraucht werden, hierbei kommt es nicht

 

> auf die Reichweite an! Danach wieder eine

 

> Schnell-Ladung und wieder leerfahren. Dies

 

> würde ich mind. Fünf bis 10 mal machen, um

 

> dann zu sehen, ob eine Besserung der jeweiligen

 

>Reichweite eintritt. Laß die Akkus aber

 

> nicht unbedingt über 47 Grad warm werden.

 

> Das Twike ist mit den Akkus für Schnell- > Ladungen bestimmt.

 

Schon eine richtige Empfehlung. Meine Erfahrung ist es aber auch, daß sich der Innnenwiderstand verringert, wenn man die Akkus öfters mal völlig entleert. Das mache ich im Moment noch mittels der Beleuchtung. Ich reduziere schrittweise die Last so, daß ich keine größeren Werte als 4V in der Anzeige erhalte, weil der Computer sonst "Unsymmetrie" schreit. Und das mache ich, bis die Werte ohne zusätzliche Last bereits im Bereich um 3V liegen. Dazu muß man sich ausrechende Zeit nehmen, kann dabei aber gut die Einzelwerte beobachten - z.B., ob einzelne Zellen bereits defekt sind (Differenzsprünge innerhalb der Einzelwerte von mehr als 1V). Die dann folgende Schnellladung (eventuell mit Symmetrieladung) ergab bei mir wieder einen bessere Reichweite.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Eckehard Erben TW567 [email protected]

Date: 04.10.03

Time: 12:00:13

 

Hallo Birgit,

 

ich fahre seit 2000 TWIKE. Mein km-Stand ist 49.000 mit SANYO-Zellen. Da ich mit einigen TWIKE in meiner Umgebung Erfahrung habe, kann ich Dir nur raten, über die Regenerierung von 2 Akkublöcken mit 3,6 Ah-Zellen nachzudenken. Die PANASONICS sind im Durchschnitt nach 30.000 km oder 5 Jahren am Ende. Sich dann mit technischen Tricks weiterzubehelfen bringt auf Dauer nur Frust. Die 2 Blöcke dürften dann um die 45 - 55 km Reichweite bringen. Das TWIKE ist nunmal von den Kosten pro km mit einem OPEL Astra zu vergleichen. Das nicht zu sehen heißt, sich etwas in die Tasche zu lügen. Aber wir tun ja was für uns und unsere Lebensgrundlagen und das kann dann auch was kosten. Auch wenn es bestimmt nach dem Motto geht "Mitgefangen, Mitgehangen", wenn es um die absehbaren Klimaprobleme geht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Eckehard Erben

Geschrieben

Von: Birgit, TW 386, [email protected]

Date: 05.10.03

Time: 22:46:57

 

Hallo Eckehard

 

Mit Regenierung von 2 Akkublöcken meinst Du, dass ich die vorhandenen Batterien nochmals "auffrischen" lasse, oder? Lohnt sich sowas denn? Hätte ich denn dann über einen angemessenen Zeitraum hinweg eine akzeptable Reichweite? Ich müsste das eben im Twike Center machen lassen, weil ich es selber nicht kann.

 

Was Du über die Kosten für das Twike schreibst, da kann ich schon ein Liedchen davon singen. Ich habe mein Twike nun seit einem halben Jahr, und war damit schon 4 mal in der Werkstatt, und jedesmal wurden die Rechnungsbeträge grösser. Und nun stehen die Batterien an .....

 

Aber ich fahre auch Twike aus Überzeugung und nicht, weil ich gedacht hätte, damit günstiger zu fahren als mit einem Benzinschlitten. Dennoch habe ich leider keinen Goldesel, und ich fände es schade, wenn ich mir eines Tages das Twike nicht mehr leisten könnte.

 

"Mitgefangen, Mitgehangen" sind wir zwar alle, aber wenigstens mit nicht ganz so schlechtem Gewissen, was?

 

Gruss, Birgit

Geschrieben

Von: Eckehard Erben*TW567*[email protected]

Date: 06.10.03

Time: 10:13:22

 

Hallo Birgit,

 

mit regenerieren meine ich, dass die Akkus mit neuen Zellen ausgestattet werden. Das Kosten bei 3 Blöcken Rückgabe und 2 neu auszustattenden Blöcken liegen meines Wissens um die 3500 EURO. Das sind dann neue Akkus mit einer zu erwartenden Lebensdauer von ca. 45000 km. Das Wichtigste ist, die Akkus nie zu heiß zu fahren. (Unter 47 Grad bleiben, zur Not mal ne Kühlpause einlegen und vor allem bei älteren Fahrzeugen die Kühlung vom TWIKE-Center modifizieren lassen.) Gebrauchte Fahrzeuge der ersten Serien sind aus meiner Erfahrung nur mit einem Kaufpreis+ Regenerierung + Modifikation von ca. 13.000 EURO alltagstauglich zu machen. Die Schnäppchen von 6000 - 9000 EURO sind nur für Leute geeignet, die viel selbst machen *wollen* und *können* und Freude am TWIKE-Bauen haben. Für andere Interessenten sind sie eine Quelle von Frust und Ärger, wenn damit gerechnet wird, dass sie fahren wie eine neues.

 

Ich hoffe, dich mit dieser Quintessenz meiner Erfahrung nicht verschreckt zu haben.

 

Freundliche Grüße WEE

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 04.10.03

Time: 20:40:40

 

Sehr schöner Realismus. Ich hatte mich immer gewundert über die Kollegen, die meinten das Twike sei billiger als ein PKW. Meiner Ansicht nach gibt es da keine großen Unterschiede.

 

Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 03.10.03

Time: 22:51:10

 

Salut Birgit,

 

ich habe ebenfalls seit einem halbe Jahr ein Twike. Allerdings mit neuen SANYO Batterien. Deine Beschreibung laesst auf mehrere einzelne oder eine Kombination von Problemen schliessen. Zunaechst zu den unterschiedlichen Ladekapazitäten. Das Laden erfolgt in drei Phasen, die auch an auf dem Display angezeigt werden:

 

A) Vorladung.

 

Hier werden die Zustände der einzelnen Zellen und der Blöcke für die eigentliche Ladung vorbereitet.

 

B) Ladung

 

Bei der Ladespannung 340 V beginnt die eigentliche Ladung mit dem eingestellten Strom (Standard 5 A Netzstrom = 2.5 A Batteriestrom). Wichtig fuer folgenden Betrachtungen: Die Batterien kühlen sich in dieser Phase aktiv durch chemischen Prozesse.

 

C) Nachladung

 

Die Batterieblöcke werden einzeln von der Ladung getrennt, sobald sie einen Temperaturanstieg 1.5 Grad C pro Minute überschreitet oder die Temperatur über 45 Grad C steigt. Wichtig für die folgenden Betrachtungen : Wenn die Batterien voll geladen sind, wir die Energie plötlich in Wärme umgesetzt, die Temperatur der Batterien steigt.

 

Nun ist noch wichtig, wie die Anzeige 8.4 Ah ensteht:

 

Die Kapazitätsüberwachung der Blöcke kann zwar messen, wieviel Energie in die Batterie geladen und wieviel Energie entladen wird. Nicht messbar sind aber die Verluste in der Batterie. Damit ensteht mit jedem Laden / Entladen ein immer grösserer Anzeigefehler. Darum interpretiert die Software den Temperaturanstieg der Zellen als Signal, dass die Zellen ihre Endkapazität erreicht haben und stellt die Kapazitätsanzeige unabhängig von der bisherigen Stromzählung wieder auf 8.4 Ah.

 

Nun meine Vermutung :

 

Du hast die Batterien nach deiner Fahrt noch End- Entladen. Mit der Fahrt und dem Entladen waren diesen Sommer problemlos Batterietemperaturen von 40 Grad C zu erreichen. Dann hast Du das Twike ans Netz angeschlossen. Die Software wartet nun bis maximal zwei Stunden, in der die Temperatur der Batterien eigentlich auf 30 Grad C sinken sollte. (Anzeige "Kühlen"). Entweder waren nach zwei Stunden die 30 Grad noch nicht erreicht oder Du hast das Pech, das auch die Sonne das Twike nochmals aufwärmte. Beides kann aber zur Folge haben, dass die Software aufgrund der hohen Temperaturen zum Schluss kommt, dass die Battreien voll seien, die Ladung vorzeitig abbricht und den Zähler auf 8.4 Ah stellt.

 

Gegen dieses Problem gibt es folgende Mittel:

 

-Auf den Winter warten

 

-das Twike an den Schatten stellen und nach dem Fahren und vor dem Einstecken eine Stunde (ohne Licht) eingeschaltet abkühlen lassen.

 

Zu Deiner Frage nach der winterlichen Kapazität: Das Datenblatt der SANYO Zellen (PANASONIC wird ähnlich sein) zeigt, dass bei 20 Grad C die optimale Kapazität erreicht wird. Im Bereich über 40 Grad und unter 10 Grad nimmt sie stark ab. Bis Du aber unter 10 Grad liegst, muss es doch recht kalt sein, die Batterien produzieren ja beim Fahren etwas Wärme. Die "Verluste" durch den Einsatz der Scheibenheizung sind aber nicht zu vernachlässigen.

 

Zu Deiner Frage der Tiefentladung: Wenn die Blinken, ist es höchste Zeit, die Entladung abzubrechen. Ich würde nicht solange warten. Ich beobachte ab 280 V die Anzeige "Differenzspannung" auf dem Display. Wenn dort einer der drei angezeigten Werte von den üblichen 0.5 V auf > 1.5 V springt, breche ich die Entladung ab.

 

Bis jetzt bin ich mit folgender Strategie gut gefahren:

 

-Einmal alle zwei Wochen eine Tiefentladung machen.

 

-Jede Woche mindestens eimal voll Laden.

 

-Sonst aber nur soviel Laden, wie ich gerade brauche.

 

Gege das Angstgefühl vor leeren Batterien noch ein Tip: Zuverlässiger (gegen die oben beschriebene Fehlfunktionen) als die Ah- Anzeige ist mit etwas Erfahrung die Spannungsanzeige. Wenn Du die Spannung während dem Fahren (ebenweg) beobachtest, lassen sich die Werte wie folgt interpretieren : Nach der Vollladung zunächst ca 370 V. Der Wert sinkt innerhalb etwa 15% der gesamten Streckenkapazität gegen ca 350 V. Nun sinkt die Spannung auf den nächsten 70% fast linear von ca 350 auf 330 V. Auf den letzten 15 % sinkt sie wieder immer schneller auf 280 V.

 

Ich hoffe, dass die das Geschriebene etwas weiterhilft und dass Du Dir den Spass am Twike durch den Batterienärger nicht vergraulen lässt.

 

Gruss

 

Werner

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 04.10.03

Time: 00:00:45

 

Hallo Werner,

 

bist Du sicher mit den 1,5 °C pro Minute?? Welche Softwareversion hast Du? Bei Version 5.1 und 5.25 scheint immer eine Temperaturerhöhung von 7 °C abgewartet zu werden.

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 01.10.03

Time: 22:42:42

 

Hallo, die selbe Leidensgeschichte habe ich auch hinter mir.

 

Es begann mit der Reduzierung des Ladestromes, damit das am Abend angeschlossene Twike erst am Morgen voll war - welch ein Fehler. Wegen der geringer werdenden Reichweite war ich gezwungen die Batterien stärker leer zu fahren. Dadurch wurden einzelne Zellen, die schon leer waren bei der weiteren Entladung umgepolt und gingen kaputt. Insgesamt habe ich über 60 Zellen ausgetauscht und durch Kurzschlüsse einigen Schaden an den Batteriecomputern verursacht, bevor ich aufgab und neue Akkus kaufte. Die Situation verschlechterte sich immer schneller. Am Schluß hatte ich noch eine Reichweite von 15km statt 50km.

 

Das Problem sind zum einen die gegenüber Sanyo-Zellen schlechteren Panasonic-Akkus. Außerdem die extreme Reihenschaltung von 280 Zellen. Im Internet ist zu lesen, daß man höchstens 10-20 Zellen in Reihe schalten soll. Bei der Reihenschaltung kann man die einzelnen Zellen kaum korrekt entladen. Da manche schon leer sein können und andere nicht, muß man früher mit dem Entladen aufhören (bei 300 V = 1,07 V) statt bis zur Entladeschlußspannung (224 V = 0,8 V pro Zelle) zu gehen. Ein "Memory-Effekt" ist die Folge. Die Reihenschaltung ist nur betriebsfähig wenn die Zellen möglichst exakt die gleiche Ladung und Kapazität haben. Letzteres ist kaum zu beeinflussen (Zellen aus der gleichen Produktionscharge verwenden! - Aber wer kann das Kontrollieren?). Zur Vereinheitlichung des Ladezustandes werden die Zellen Symmetriert. Beim Twike heißt das die vollen Zellen werden mit geringem Strom überladen bis auch die weniger guten Zellen gefüllt sind. Irgendwo hörte ich, das Überladen reduziere die Lebensdauer und erhöhe die Selbstentladung der Zellen.

 

Was jetzt Tun?

 

-Hohe Ströme sind schon bekannt, haben bei mir aber am Schluß nicht mehr viel genützt.

 

-Ich hatte mir eine Zeitschaltuhr gekauft, um die 14A-Ladung 2 Std. vor Abfahrt zu starten. --> keine Selbstentladung mehr über Nacht.

 

-Evtl. die Zellen formieren? Dazu kann man mit sehr geringen Strömen das ganze Akkupack über mehrere Tage auf 0V entladen, dannach wieder definiert laden und das ganze mehrmals durchführen. (Das habe ich nicht ausprobiert, da ich mein Twike jeden Tag brauche.) Außerdem mußt Du dann die Batteriesektoren sicher von Hand vorladen, weil das Twikeladegerät mit der Vorladung nicht gegen die Selbstentladung ankommt. Vermutlich liegt der Entladestrom der Lampen über dem zulässigen geringen Entladestrom. (siehe auch http://home.t-online.de/home/wgeck/04akku.htm)

 

-Kontrollieren, ob schon Zellen kaputt gegangen sind. (Die Differenzspannungen sollten unter 1V liegen) Eine Reparatur lohnt sich jedoch nur wenn die Akkupacks unterschiedlich betroffen sind.

 

-evtl. Entladespannungsgrenze von 300V auf 280V herabsetzen aber das Twike unbedingt nur soweit leer fahren, daß die Unterschiede in der Spannungssymmetrie unter 5V bleiben! Das wird jedoch jedoch erst ab Softwareversion 5.25 angezeigt - die Version 5.1 macht das noch nicht. (---> Risiko defekter Akkuzellen)

 

Konzepte für die Zukunft:

 

- Ich habe Drähte an jede meiner neuen Zellen gelötet und entlade sie jede Woche über eine Wiederstandsplatine auf jeweils 0,6V. Durch die definiert gleiche Entladung ergibt sich auch ein Symmetrierungseffekt ohne Überladung.

 

- Den Begin der U-ladung habe ich auf 315V eingestellt. Nun suche ich noch nach einer Möglichkeit, den bei U-Ladung sinkenden Ladestrom zu erkennen. Damit will ich die Ladung vor Batterieerwärmung zu unterbrechen, da ich die volle Kapazität meiner neuen Akkus derzeit nicht brauche.

 

- Entladespannungsgrenze von 300V nicht unterschreiten.

 

Viel Glück, Hendrik

Geschrieben

Von: Artur TW 513,[email protected]

Date: 01.10.03

Time: 10:00:25

 

Hallo Birgit, ich fahre auch mit 3 Panasonic Akkus und habe auch Reichweitenprobleme. Ich habe hier im Forum und im WWW nach Lösungen gesucht. Kurz gesagt, hilft gegen diese Kapazitätsabnahme der Akkus folgendes: Mit großem Strom laden(Schnell-Ladung), und mit großem Strom entladen (Vollgasfahrt). Diesen Vorgang möglichst oft wiederholen. Probiere es einfach mal.

 

Gruß

 

Artur

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