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TiefentladeStarter

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 15.01.03

Time: 21:52:59

 

Hallo,

 

schon wieder war mein Twike tief entladen.

 

Mit dem extra 24 V Ladegerät und hohen Strömen konnte ich die Zellen wieder aktivieren. (Dieses Mal sogar ohne Zellverluste)

 

Frage: Gibt es nicht eine Möglichkeit für solche Fälle das Twikeladegerät so zu schalten, daß die Zellen kurz / manuell mit 2,5 bis 3 A geladen werden ohne auf die Spannungssymmetrie zu warten und ohne die Abdeckung und Batterien jedesmal aufzuschrauben?? (So mit nach außen geführtem Stecker / Schalter??)

 

Was meint Ihr?

 

Hendrik

 

Geschrieben

Von: Christian TW569

Date: 21.01.03

Time: 07:43:21

 

Ja es gibt eine Möglichkeit. Bei mir hat das Twikecenter Marthalen (CH) einen solchen Schalter eingebaut. Frag doch dort mal nach.

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 22.01.03

Time: 22:29:06

 

Nanu???

 

So was ist mir leider nicht bekannt schrieb Edwin Griesser aus Marthalen.

Geschrieben

Von: Christian TW569

Date: 23.01.03

Time: 07:34:04

 

Diesen Schalter haben sie mir zusammen mit der Entladelogik eingebaut. Villeicht geht es nur wenn auch eine Entladelogik vorhanden ist. Bei mir gibt es einfach eine solchen Schalter mit zwei Positionen (Laden, Laden bei Tiefentladung)

 

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 24.01.03

Time: 23:17:23

 

Hallo Christian,

 

heute habe ich mich bei Fachleuten erkundigt.

 

offenbar gibt es zwei Situationen, die wir erst mal trennen müssen:

 

1) Batterie ist so tief entladen (unter 180 V), daß das Batterieprogramm neu geladen werden muß. Dann ist der Anfangsladestrom extrem gering und kann durch das Überbrücken von zwei Wiederständen im Batteriecomputer (Schalter) deutlich erhöht werden.

 

2) Ich hatte allerdings auch schon den Fall, daß die Batteriespannung bei 250 V lag und trotz stundenlangem Vorladen nichts ging. Der Vorladestrom ist wesentlich höher als im ersten Punkt - reicht aber trotzdem nicht. (Stromstärke evtl. genauso wie mit überbrückten Wiederständen?) Mit einem Schalter kann man hier nichts ausrichten. Das Ladegerät geht erst auf Ladung, wenn 335 V erreicht sind. Bei geringerer Batteriegegenspannung könnte angeblich der Ladestrom zu hoch werden und evtl. die Netzsicherung ansprechen.

 

Dieses Kriterium 335 V ist wohl problematisch. 280 Zellen je Batterie mal 1,2 V ergeben gerade 336 V. Es müssen also nur 2-3 Zellen weggekippt sein und nichts geht mehr!! (Es wäre wohl besser gewesen, den Ladestrom max. 8 A zu stellen und keine 16 A Schnelladung zuzulassen solange die Spannung unter 335 V liegt?)

 

Was kann man tun?? Man müßte dem TWIKE-Computer die 335 V vorspielen und eine zusätzliche Spannungsquelle (Akku) einbinden. Hat jemand eine Idee wo und wie das machbar wäre??

 

Schade! Wenn man den Quelltext der Twikesoftware hätte, ließen sich solche Probleme sicherlich eleganter lösen. Aber dann würden die extern beauftragten Softwareentwickler ja nicht mehr so leicht Geld verdienen. Wie wäre es mit der GPL-Lizenz für TWIKE-Software?

 

Tschüß, Hendrik

Geschrieben

Von: Joachim, TW673, [email protected]

Date: 26.01.03

Time: 16:59:39

 

Hallo Hendrik,

 

Situation 1 ist die normale bei tiefentladenen / neuen Akkus - die haben dann aber auch kein Problem, sich wieder zu berappeln. Bei Situation 2 dürfte vor allen dann auftreten, wenn die Selbstendladung höher ist, als die durch den geringen Vorladestrom zugeführte Ladung. Wenn man beim Waschbecken den Abfluß aufläßt, bekommt man's halt nicht voll.. ;)

 

Dem Twike-Computer die 225 V vorzuspielen wäre gar nicht mal so kompliziert. Man muß sich nur mit einem Microcontroller zwischen Umrichter und Akku in den Bus hängen und in dieser Situation den übergebenen Spannungswert verändern. An sich ist das kein Problem.

 

Im Twike-Computer kannst du das nicht zusätzlich einbauen. Das Eprom ist gnadenlos voll und das Programm mit allen Trick geschrieben, um es darin überhaupt unterzubringen. Größere Emproms gehen leider auch nicht - der HC11 kann nicht mehr adressieren. Wenn, geht's nur über einen Zusatzcontroller, wie ich das schonmal bei der Reflexladung angedacht hatte. Oder mit einem komplett neuen / anderen Wechselrichter...

 

Das mit der GPL Lizenz ist eine gute Idee - vielleicht kommt da ja mal etwas ähnliches...

 

Ciao, ...Joachim

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 26.01.03

Time: 19:40:26

 

Hallo Joachim,

 

was für ein Mikrocontroler könnte das denn sein? Wie programmiert man denn das? Ich stelle mir das nicht so einfach vor, da er ja alle Signale weiter reichen soll. Andererseits soll er die Bitkombination (die man ja nicht kennt) für die Spannungsangabe durch eine andere ersetzen. Man müßte also das Protokoll kennen. Ist das irgendwo bekannt??

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Von: Joachim, TW673, [email protected]

Date: 26.01.03

Time: 21:31:21

 

Hallo Hendrik,

 

Welche Microcontroller das ist, spielt keine wesentliche Rolle, solange er mindestes vier I/O Ports für den RS485 Bus hat (Rein und Raus) und schnell genug ist, um die Signale so durchzureichen, daß der Umrichter nicht denkt, die Leitung wäre unterbrochen. Wie lange der bei einer Frage an die Akkus auf Antwort wartet, weiß ich leider nicht, das müsste man ausprobieren oder den Quellcode durchforsten. Entsprechende Controller für den RS485 Bus inklusive Ankopplung gab es in der Elektor, das sollte also kein großes Problem sein.

 

Das Programmieren stelle ich mir nicht allzu schwer vor. Man benötigt vor allem eine Routine, die die Daten auf zwei Pins empfängt und auf den anderen beiden RS485 konform weitersendet. Das ganze muß in beiden Richtungen funktionieren. Zwischen Empfangen und Weitersenden kommt eine Routine, die die durchgeschobenen Daten interpretiert und eventuell manipuliert.

 

Das Protokoll herauszubekommen, sollte kein grroßes Problem sein. Ich kenne mindestens einen, der es schon entschlüsselt hat, komme nur gerade nicht auf den Namen...

 

Ciao, ...Joachim

Geschrieben

Von: Hendrik, TW512, [email protected]

Date: 05.02.03

Time: 17:56:41

 

Hallo,

 

gerade habe ich mitbekommen, daß es reicht einen Akku über die 335 V - Grenze zu bringen.

 

Vielleicht doch einfach irgendwo einen Zusatzakku in die Zellen-Reihe schalten???

 

Hendrik

Geschrieben

Von: Christian TW569

Date: 23.01.03

Time: 07:30:56

 

Diesen Schalter haben sie mir zusammen mit der Entladelogik eingebaut. Villeicht geht es nur wenn auch eine Entladelogik vorhanden ist. Bei mir gibt es einfach eine solchen Schalter mit zwei Positionen (Laden, Laden bei Tiefentladung)

 

 

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