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Batterie einstellen??

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 14.06.02

Time: 22:53:35

 

Hallo,

 

ich finde die Einstellmöglichkeit für die Symmetrierungszeit und die untere Batterieendspannung nicht. Mit meiner alten Twikesoftware 5.10 konnte ich die Batterie bis 280 V entladen. Jetzt habe ich die Software 5.25 und es ist bei 300 V Schluß. Wie kann ich die untere Entladegrenze wieder auf 280 V einstellen?? Derzeit habe ich direkt nach dem Laden auf 2 von 3 Batterien noch eine Spannungsdifferenz von 1,4 bis 1,5 V. Im Handbuch steht ab einer Unsymmetrie größer 1,2 V sollte man die Symmetrieladungszeit auf 4 Std. erhöhen. Dafür habe ich ebenfalls keine Einstellmöglichkeit gefunden.

 

Also bin ich auf einen Tip angewiesen. Danke, Hendrik

 

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 26.06.02

Time: 00:39:10

 

Ich hoffe es stört niemanden, daß ich hier gelegentlich Monologe führe :-) Ich finde das, was ich herausbekomme für alle interessant.

 

Erst mal zum Einstellen der Parameter. Wenn man die 3 Programmiertasten (Prog, Shift, Enter) gleichzeitig drückt kommt man in eine andere Programmierebene, wo die fehlenden Einstellungen zu finden sind. (Mann was es da noch alles zu verstellen gibt.....wäre schon mal interessant zu wissen.)

 

Zweitens: Meine Panasonic-Batterien scheinen schlapp zu machen. (Entladung nur noch bis 3,7-4,5 AH) Möglicherweise war es falsch den Normalladestrom auf 3-4 A runter zu stellen (Ich wollte abends einstecken und morgens gerade fertig geladen haben.) Ein Fachman sagte mir folgendes: Generell sind hohe Ströme immer gut für die Batterie außer wenn sie zu heiß ist, was aber nur beim Fahren oder kurz dannach der Fall sein kann. Die Twikesoftware 5.25 schaltet nach der Schnelladung automatisch auf Normalladung incl. Symmetrierung zurück. (Für die Version 5.10 gilt das nicht.) Deshalb ist es für die Batterien am besten, wenn man in der Schnelladung immer mit 16 A lädt und die Normalladung auf 4-6 A eingestellt hat. Dies hat zur Folge, daß nach dem Temperaturanstieg der Schnelladung automatisch auf Normalladung umgeschaltet und mit relativ kleinem Strom weiter geladen wird. Letzteres führt dazu, daß der weitere Temperaturanstieg geringer ist und die Ladung nicht vorschnell beendet wird. Die Ladung orientiert sich nähmlich ganz wesentlich am Temperaturanstieg in den Batterien. Alte oder träge Batterien haben das Problem, daß sie sich stärker erwärmen. Dadurch wird die Ladung eher beendet. Die Batterie wird nicht mehr richtig voll geladen, was den Memoryeffekt verstärkt. Die geladene Strommenge kann man irgendwo im Display anzeigen lassen. Wenn diese zu gering ist kann man nach etwas Abkühlung ohne weiteres noch ein zweites mal laden. Entladung nur noch bis 3,7-4,5 AH heißt nähmlich nicht, daß noch so viel Energie in der Batterie drin ist sondern es ist weniger hineingeladen worden als die standardmäßig angenommenen 8,4 AH (bei 3 Batterien). Auch sei es eine gute Idee eine ZeitschaltUhr zu benutzen um die Ladung wirklich erst rechtzeitig vor der Abfahrt zu beginnen, weil alte Batterien eine höhere Selbstentladung haben als durch die Erhaltungs- oder Symmetrierungsladung aufgefangen wird.

 

PS: Beim Fahren mit geringerer Spannung (z.B.: 280 statt 300 V) soll man die Unsymmetrie im Auge behalten und nicht zu groß werden lassen, da sonst einzelne Batteriezellen kaputt gehen können.

 

 

Ich werde mal berichten ob sich meine Batterie wieder erholt.

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 10.07.02

Time: 11:28:21

 

Bei der Batteriepflege bin ich zur Zeit am basteln. Da mir die Entladeelektronik zu teuer ist, bin ich dran, mir eine Alternative zu bauen. Von einem Elektroniker habe ich mir eine Schaltung machen lassen, bei der ein Lichtsensor ein Relais so steuert, dass es abfällt, sobald die LED für tiefe Spannung zu leuchten beginnt. So kann ich einerseits einen Verbraucher zur Entladung steuern und andererseits die Normalladung einschalten. Auf der Programebene muss dann nur noch eingestellt werden, bei welcher Spannung die LED zu leuchten beginnt. Falls die LED im Falle einer asymetrischen Batteriespannung zu blinken beginnen sollte, beginnt ebenfalls die Normalladung. Als Verbraucher zur Entladung würde ich gerne in Serie geschaltete Glühbirnen von 230V direkt an der Bateriespannung verwenden. Leider weiss ich nicht, wo anschliessen; kann mir da jemand einen Tipp geben? Dabei ist mir bewusst, wie gefährlich ein Gleichstrom mit so hoher Spannung ist (um Verwechslungen auszuschliessen würde ich einen Spezialstecker verwenden).

 

Eine weitere Frage betrifft die tiefere Programmierebene. Bei mir wird nach einem Code gefragt; wie lautet der?

 

Ich freue mich auf Eure Antworten und Anregungen!

 

Gruss, Michael TW463

 

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 12.07.02

Time: 06:56:56

 

Codeeingabe? Auch bei Programmebene 4 landest Du als erstes in dem Menüpunk wo Du den Code für das Twike-Einschalten ändern kannst. Das mußt Du jedoch nicht tun. Du kannst mit den Pfeiltasten einfach weiter blättern.

 

Gruß, Hendrik

 

 

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 15.07.02

Time: 01:03:11

 

Leider klappt das mit der Software 5.3 nicht mehr. Dort muss ein dreistelliger Code eingegeben werden. Falls den jemand kennt, bin ich interessiert.

 

Gruss, Michael TW463

 

 

Geschrieben

Von: Martin Tw 506

Date: 04.07.02

Time: 09:13:04

 

Hallo! Da ich ja den Lebens-reichweitenrekord für 3 Blocks der alten Panasonics erreicht habe (53'000 km), werde ich mal ein wenig aus der Schule plaudern: - Wenn die BAtterien alt sind, das heisst wohl einige Zellen relativ schnell auf 0 Volt kippen, kannst dU UNBESORGT BIS 280 Volt runterfahren. - Solltest Du mal das Gefühl haben, die Batterien seien sehr schief - sprich hohe Selbstentladung, ablesbare Ausgleichströme zwischen den Blocks etc., dann hilft es unter umständen, wenn das Twike mal eine halbe Woche mit halbvollen Batterien rumsteht - das ist dann sozusagen eine extrem lange Symmetrierung. Hat bei geholfen. Allerdings hatte ich zum glück sehr Binäres Verhalten: Entweder die Batterien waren gut oder schlecht - kein schleichender Tod. - Es könnte ja sein, dass der grösste Teil der Zellen noch o.k. ist, aber die Betriebsspannung der Batterien einfach parallel nach unten verschoben ist - sprich: Kapazität währe vorhanden, wenn die Spannung ausfahrbar wäre. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, als ich mit Kilometer 36'000 12 faule Zellen wechseln liess - die Batterien waren danach wieder so fit, dass wir mit Kilometer 44'000 eine Vielpässefahrt nach Südfrankreich runter wagten. - Mit dem Licht brennen lassen oder den Zusatzlüftern (Achtung - mit letzteren kann tiefentladen werden) kannst Du bei höherem Batteriealter höchstens noch 1 Ah raustrainieren. - Was hingegen viel nützte bei den alten Batterien: ich glaube, dass das Abschaltkriterium mit der Temperaturerhöhung (3 bzw. 7 Grad) bei alten akkus nicht hinhaut - und habe jeweils eine halbe Stunde vor Abfahrt nochmals mit hohem Strom nachgeladen. - Der tiefe Ladestrom nachts sollte nichts machen - ausser - was mit bei Strömen unter 3.0 A einmal passiert ist mit zunehmendem Batteriealter: Die I-Ladung erreichte das Umschaltkriterium aud U- bzw. NAchladung nicht (435 oder so Volt) und hat ewig weitergeladen, sodass ich am morgen 50 Grad heisse, völlig überladene (5 Ah pro Block...) Bakterien hatte. - Auf der erwähnten Programm-Ebene 4 kann die Ladepause und die Dauer der Erhaltungsladung angepasst werden. Bringt vielleicht auch was - bin mi9r aber nicht sicher. - Alte Batterien nur zum Training nicht leerfahren sondern leer-leuchten lassen, hohe Ströme ziehen die Zellen auf 0 Volt. Wenn Du aber unterwegs bist - klar fahren bis dfie Karre steht... Schwirrt Dir schon der Kopf? Ich kann Dich trösten - die Sanyos verhalten sich wieder ganz anders und ich bin auch wieder neu am lernen... twike it easy! martin

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 11.07.02

Time: 21:51:12

 

Na das muß ich noch ein wenig inhalieren bevor ich es verinnerlicht habe.

 

Mein Batteriezustend scheint sich deutlich zu verbessern seit ich mit hohen Strömen lade. Neuerdings habe ich eine Zeitschaltuhr, so daß die Ladung erst morgens 3 Stunden vor Abfahrt anfängt. (Die Idee mit dem morgendlichen Nachladen kann ich leider nicht nutzen, da ich sofort nach dem Aufstehen los fahre.)

 

Leider scheint mit Schaltuhr keine Symmetrierung mehr statt zu finden. (Ich habe die Symmetrierzeit auf 4 Stunden gestellt und es wird trotzdem Erhaltungsladung angezeigt.)

 

Vielleicht hängt das damit zusammen daß das Ladegerät trotz Stromkreisunterbrechung durch die Schaltuhr irgendetwas vom Netz mitbekommt? (Beim Einstecken schaltet die Anzeige auf I-Ladung mit 0 Ampere.)

 

 

Ich gehe doch recht in der Annahme, daß man mit Veränderung der Einstellung für die Erhaltungladung trotzdem nie über den Strom der Symetrierungsladung hinaus kommt so daß dieser praktisch der maximale Erhaltungsladestrom ist?

 

Auf jeden Fall habe ich 2 defekte Zellen, die ich wohl in Kürze mal auswechseln werde. Bin gespannt was das aus macht.

 

Alles Gute, Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 14.07.02

Time: 23:11:31

 

Hallo Martin,

 

neulich habe ich mein Twike doch bei der Symmetrieladung "erwischt".

 

Du schreibst man könne ältere Batterien bedenkenlos auf 280 V statt 300 V entladen. Von anderen Spezies war jedoch zu höhren man solle beim starken Entladen die Spannungssymmetrie beachten. Bei mir wird jedoch schon ab 300 V "unsymmetrische Batteriespannung" angezeigt und ich höre auf zu entladen da sonst Zellen kaputt gehen können. Wie paßt das zusammen?

 

Auch der Symmetrierung durch einige Tage mit halber Ladung stehen lassen kann ich nur insoweit folgen wie es die zwei oder drei parallelgeschalteten Batterien betrifft. Für die Zellen innerhalb einer Batterie weiß ich nicht wie das gehen sollte, da die Zellen hier doch ausschließlich in Reihe geschaltet sind.

 

Welche Twikesoftware fährst Du? Wieviele km schaffst Du noch mit den alten Batterien?

 

Gruß, Hendrik

 

 

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