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Reichweite kurzfristig erhöhen

Featured Replies

Geschrieben

Von: René TW 609

Date: 14.03.08

Time: 14:10:28

 

Hallo Twike Bastler

 

Um auch bei Langstrecken nicht mit dem PW fahren zu müssen Z.B für die Ostertage nach Italien (klar ökologischer Quatsch) suche ich eine Alternative um die Reichweite kurzfristig zu erhöhen. Ich habe verschiedene Berichte gelesen über Notstromaggregate. Konnten diese Projekte sinnvoll umgesetzt werden? Als Alternative habe mir überlegt, dass wenn ich zuerst Strom Produziere und diesen in Akkus fülle, habe ich einen grossen Verlust. Wäre es sinnvoller mit einem Benzinmotor direkt an die Antriebswelle anzukoppeln. Vielleicht mit einer 4 Takt Kettensäge. Technisch schwierig da kein Platz. Ev. hydraulisch da kann der Motor irgendwo untergebracht werden. Im Urlaubsort wird dann wieder rein elektrisch gefahren. Ich freue mich über Eure Anregungen und Tipps. Gruss René

Geschrieben

Von: Bodo TW783 schneider-schrimpf)at(t-online.de

Date: 18.03.08

Time: 12:33:56

 

Eine recht eigenwillige Lösung dieses Problems gab's bei der 2007er Twike-Club-Jahreshauptversammlung zu sehen; ein Twike, an das hinten das Antriebsteil eines Motorrollers angebracht war, komplett die Schwinge mit Motor und Hinterrad, und das Ganze war mit einem Seilzug vom Inneren des Twike aus hoch- und herunterfahrbar, so dass man also "zuschalten" konnte. Das Ding stammte wohl aus den Händen des Hardcore-Twikers Thomas Bechtiger (?!), ein echter Hingucker (ein Bild habe ich auf meiner Foto-Seite fotos.web.de/bodoboss/Twike eingestellt) - ein Vorläufer des Range Extenders ?

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 14.03.08

Time: 20:18:45

 

Hallo Rene.

 

Im www habe ich mal ein Bild von einem Twike gesehen das mit einem Schubanhänger ausgestattet war. Der Anhänger war augenscheinlich sehr leicht gebaut und hatte einen sparsamen Motor drauf.

 

Leider kann ich das Bild nicht mehr finden, hoffe aber, dass die Idee weiterhilft.

 

Herzliche Grüße

 

Drehstromholger

 

www.drehstrom.net.ms

Geschrieben

Von: Hendrik Fauer

Date: 15.03.08

Time: 15:14:44

 

Nach Auskunft von FINE-Mobile wird es das so nicht geben: (Der Reifen hielt nur 1000 km und es wiederspricht der Philosophie)

 

Link:

 

http://ds1.dreifels.ch/twikeklub/page.asp?DH=605

 

Mit der Philosophie ist das so eine Sache. Ich fahre lieber mit einem 2-3 Liter verbrauchenden Twike eine größere Strecke als mit einem 6-8 Liter verbrauchenden Normalo-PKW.

 

Da sollte man sich schon noch was überlegen.

 

Leider erlaubt der Stromerzeugeradapter in seiner 2KW-Version zusammen mit dem Honda EU20i nur eine mittlere Geschwindigkeit von 50 km/h.

 

Auf längeren Strecken würde ich aber schon gerne 70 km/h fahren.

 

Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 19.03.08

Time: 08:30:16

 

Grüße Dich Hendrik und die TWIKE-Gemeinde.

 

Das mit den 50km/h war ein Kompromiß. Mein Vorschlag läßt sich auch für 3 - 4kW bauen. Es ist dann aber die Frage: Wohin mit dem Stromerzeuger und wer soll den noch bewegen können?

 

Die 20kg Gewicht für den EU20i ist m.E. die zumutbare Grenze für kleine Personen insbesondere Frauen. Ich selbst werde auch nicht jünger!

 

Die 3-4KW-Aggregate haben alle das Gewicht von etwa 40kg und mehr! Dazu wäre also ein Hänger von Nöten, den ich nicht selber bauen kann.

 

Ich hatte auch schon andere Überlegungen angestellt. Doch zu deren Realisierung fehlen mir die Vorraussetzungen. Und die TWIKE-Hersteller haben dazu völlig andere Vorstellungen - leider!

 

Bernd Rische [email protected] wird aber mein Projekt weiter führen. Diese Entwicklung und der Bau der ersten Muster haben mir bereits meine Grenzen aufgezeigt. Vielleicht wird das in einigen Jahren anders werden. Bis heute aber sehe ich keinen anderen Weg.

 

Mit Sonnengruß

 

Uwe

Geschrieben

Von: michael TW140

Date: 16.03.08

Time: 19:35:05

 

Es ist tatsächlich effizienter, die Kraft des Benzinmotors nicht erst in Strom zu verwandeln. Die Firma dreifels AG (die TWIKE Erfinder) haben mit dem Range Extender ein auf 8000km an der World Solar Challenge getestetes Produkt. Es wird zwar nicht in Serie hergestellt, kann aber bestimmt nachgebaut werden. Die Befestigung am TWIKE ist denkbar einfach (4 Schrauben und den Kabelzug für Start und Beschleunigung nach vorne ziehen). Gut sichtbar ist der Range Extender hier (ohne Verkleidung) http://ds1.dreifels.ch/twikeklub/page.asp?DH=611

 

Für mehr Details am besten bei dreifels AG nachfragen. www.drefels.ch

 

PS: Der hohe Pneuverbrauch entsteht v.a. bei Kurvenfahrten (viele Kreisel in der Schweiz...)

Geschrieben

Von: Hendrik Fauer

Date: 19.03.08

Time: 21:42:14

 

Hallo,

 

was nützt das Nachbauen, wenn man keine Ahnung von der Zulassung hat?

 

Derzeit überlege ich, ob es nicht besser ist eine Brennstoffzelle zur Stromerzeugung zu verwenden.

 

Hat da jemand Ahnung wie der Entwicklungsstand jetzt ist?

 

(Zumindest müßte sie Gleichspannung in der erforderlichen Höhe von 300 bis 400 V erzeugen können.)

 

50 kg für einen 3KW-Stromerzeuger sind zu schwer. Vielleicht ist eine Brennstoffzelle leichter.

 

Hendrik

Geschrieben

Von: Horst [email protected]

Date: 25.03.08

Time: 21:41:04

 

Die einzigen derzeit hier am Markt erhältlichen Brennstoffzellen kommen von EFOY.de östlich von München. Auf deren Internetseiten kannst Du das Verhältnis von Leistung / Gewicht / Preis / Verbrauch ansehen. Diese Zellen laufen aber mit einem speziellen gereinigten Methanol, der Liter zu rund 4 Euros (z.B. bei Conrad Versand). Auf der CBR im Februar fuhr auch ein Liegedreirad mit E-Motor und der Efoy 1600 Zelle, leistung 65W,Preis 3899.- EuroGewicht 7,3 Kg zur Demonstration. Es gibt international noch einige anderen Anbieter, aber mit vergleichbaren Leistungen und Preisen.

 

Horst

Geschrieben

Von: Hendrik Fauer

Date: 31.03.08

Time: 22:18:53

 

Ja diese Zellen hatte ich auch schon gesehen. 65 Watt ist nicht sonderlich viel, da bräuchte man ja 45 Stück von diesen Zellen.

 

Hendrik

Geschrieben

Von: sternfuchs(ät)web(p)de

Date: 19.03.08

Time: 22:04:09

 

Die Variante mit dem Stromerzeuger der während der Fahrt Energie ins System einspeist, hat gegenüber dem direkten "Anschieben" des Twike mittels Verbrennungsmotor einen entscheidenden Vorteil:

 

DAS STROMAGGREGAT ZÄHLT NICHT ALS ANTRIEB,

 

sondern nur als Zuladung da es nicht direkt auf die Achse einwirkt und hat somit zulassungstechnisch (TÜV, Versicherung etc.) nichts mit dem Fahrzeug zu tun. Ein Schubmotor müsste vom TÜV abgenommen und in die Papiere eingetragen werden und wenn er nicht mehr funktioniert, bekommt das ganze Fahrzeug keine HU-Plakette mehr vom TÜV :-(

 

SternFuchs - März 2008

Geschrieben

Von: Bernhard(at)stroop-voyage(p)de

Date: 14.03.08

Time: 14:26:36

 

Die ökoligische Alternative ist m.E. der Autoreisezug. Ziehe ich ins Kalkül, wenn meine Frau einwilligt, mit dem Twike nach Korsika zu fahren (für Korsika-Ferien tut meine Frau fast alles ;-).

Geschrieben

Von:

Date: 14.03.08

Time: 19:14:54

 

Hallo,

 

aber bitte unbedingt berücksichtigen was bezüglich des Generators auf dieser Webseite gesagt wird: http://www.uv.rub.de/hsi/intern/twike/800W-ADAPTER.htm

 

Sonst machst Du Dir die Elektronik kaputt.

 

Gruß, Dragan

Geschrieben

Von: René TW 609 renebuenter(ät)bluewin.ch

Date: 19.03.08

Time: 17:04:52

 

Vielen Dank an alle für die guten kreativen Ideen. Leider habe ich keine Verlademöglichkeit mit der Bahn in vernünftiger Reichweite. Da ich aber Besitzer eines Honda Aggregates bin und wegen dem Anbauteil hinten in Sorge an den Schweizer Tüv denke, werde ich versuchen die Lösung mit dem Generator zu verwirklichen. Hallo Dragan. In Deinem Link ist von einem Adapter die rede. Da steht aber kein Name wer dieses umgesetzt hat. Kennst Du oder jemand anders diese genialen Tüftler. Für mich wäre ideal eine Bauanleitung oder noch besser einen fertigen Adapter kaufen zu können. Danke im Voraus für alle Tipps von allen. Mit sportlichen Grüssen René

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