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Entlade Verbraucher z.B. 460V 1000W

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected] TW 217

Date: 18.10.07

Time: 22:26:33

 

Hallo zusammen

 

Als Elektrischer Laie bzw Bastler habe ich folgende Idee. Um das Entladen zu beschleunigen, und den 12 DC/DC Wandler zu schonen, habe ich mir folgendes überlegt. Parallel zu den Akkus am AK Print angeschlossen, eine 16A Steckdose in der Batterierraum Abdeckung (Front) zu installieren, und daran z.B. 2 in Serie geschaltete (2x230V = 460V) 500W Halogen- Baustrahler anzuschliessen. Soweit ich weiss sollte es den Lampen gleich sein ob sie mit Wechsel- oder Gleichstrohm betrieben werden. Diese 1000W sollten die Akkus doch zügig leeren können. Wenn nötig, kann man ja die Leistung mit weniger Watt starken Leuchtmitteln z.B. 2x 300W nach unten, oder mit stärkeren Leuchtmitteln nach oben korrigieren. Im Forum wird immer wieder beteuert das die NiCD Accus hohe Lade-/Entladeströhme mögen, darum also wohl eher nach oben. Natürlich muss ein geeigneter Schalter dazwischen sein, damit man nicht den Stecker unter Last ziehen bzw. einstecken muss. Evtl. auch eine Kurzzeit (30-60 Min.) Ablauf Schaltuhr die ein Lastrelais Schaltet dazwischen hängen, um nicht durch vergessen die Akkus platt zu machen. Was meint Ihr könnte dieser direkte Verbrauch zum Entladen funktionieren? Wenn's elektrisch machbar ist, kann man noch die Zeit die nötig ist um z.B von 337V bis auf 280V zu entladen, messen. Diese bei mehreren Messungen von unterschidlichen Ausgangsspannungen ermittelten Werte in eine Computer Tabelle gebracht und ausgedruckt, gibt die einzustellenden Zeiten für den Ablaufschalter an. z.B Ausgangsspannung beim Entladen 337V im Stand ohne Last = 35 Min. Entladen mit 1000W um 280V zu erreichen. (Beispiel ohne rechnerische Grundlage). Sollten sich dabei die Akkus zu stark erwärmen muss halt ein schwächeres Leuchtmittel gewählt, und die Entladezeit angepasst werden. Meint Ihr das kann so funktionieren? Ich bitte um Eure Meinung, und falls das Quatsch ist, haltet mich von diesen Experimenten ab. Abgesehen vom Schulwissen habe ich keine tieferen elektrischen Kenntnisse. Na ja, einen Drehstromanschluss kann ich schon installieren, auch ohne fundiertes Fachwissen, dafür mit aufgestellten Nackenhaaren.

 

Ich freue mich auf Euer Feedback

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk & TW 217

Geschrieben

Von: Manuel - manuel-raimann (ät) gmx.de

Date: 20.10.07

Time: 01:15:50

 

Hallo,

 

das geht schon... aber ich würde das nicht mit Zeitschaltuhr machen... da du ja alle NiCds in Reihe entlädst und so, wenn du sie vergisst auch schnell mal welche Umpolst... das tut den kleinen Zellen nicht so gut (ich mach das zwar auch, aber ich hab offene 23Ah Zellen im CityEl)...die werden dann heiß , da sie zum Verbraucher werden. Falls du so ne Entladeschaltung brauchst, frag mich per Mail - das ist mir zu aufwändig hier (obwohl nur Relais, Zenerdioden und n bissl kleinkram...)

 

Gruß

 

Manuel

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 24.10.07

Time: 08:51:23

 

Grüße Euch Dirk und Manuel.

 

Da wir es hier mit Gleichstrom und mit einer Spannung von über 400V zu tun haben, eignen sich die üblichen Wechselspannungsschalter nicht - und die für nur 230V Wechselspannung schon gar nicht. Die Dinger brennen einem weg, das es nur so qualm!

 

Als Laie sollte man da voll die Finger von lassen!

 

Ich habe für mein die Entwicklung meines Hybrid-Adapter selbst eine künstliche Last bauen müssen, ich weiß also, wovon ich schreibe!

 

Vielleicht schreibt Ihr mal an Bernd Rische. Der befaßt sich im Moment mit dem Nachbau meines Hybrid-Adapters. Beachtet!: Die Last muß mit fallender Spannung verringert werden, sonst gibt es Ärger - d.h. einige Zellen sterben einem rucki-zucki dabei weg.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Manuel

Date: 24.10.07

Time: 09:42:13

 

@ Uwe

 

400V DC sind für einen 230V AC SChalter sicherlich machbar... falls du noch weißt 230V ist nicht die Spitzenspannung (die liegt bei 330V) sondern nur die Effektivspannung... und die 70V Toleranz haben bestimmt alle größeren Schalter... aufpassen sollte man damit aber allemal... Und ob du den Schalter verschmorst hängt auch nicht von der Spannung ab, sondern von der Leistung... aber die wird 3KW ja wohl nicht übersteigen (was normale Schalter können)...

 

Gruß

 

Manuel

Geschrieben

Von: Berny, TW680, bernd.rische ät gmx.de

Date: 24.10.07

Time: 09:53:39

 

Hallöchen Manuel,

 

was Uwe aber gesagt hat, es handelt hier sich um Gleichspannung!!!! Bei Wechselspannung hast du automatisch immer wieder 0 Punkte wo keine Spannung anliegt. Sicherungen sind auch für Gleichspannung speziell aufgrund der Abreißfunken!

 

Daher wenn du Gleichspannung trennst ziehst du stärkere Abreißfunken als bei Wechselspannung, wofür die "normalen" Lichtschalter gebaut und geprüft sind.

 

Mit sonnigen Grüßen Berny

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 24.10.07

Time: 10:51:55

 

Grüße Dich Berny.

 

Als Abreißfunken würde ich das nicht bezeichnen. Denn es baut sich ein Lichbogen auf. So wie Du schon schreibst, hat die Wechselspannung einen sogenannten Null-Durchgang in der Spannung, wodurch die Lichtbögen weit weniger stabil sind bzw. eher abreißen.

 

Bei Gleichspannung hingegen ensteht leicht ein Dauerbrenner, wenn der Öffner eine zu kurze Schaltstrecke hat bzw. das Material leicht den Lichtbogen speist.

 

Daher arbeiten kleine Elektroschweißgeräte i.d. R. mit Gleichspannung für die Elektroden.

 

Für große Schaltleistungen benutzt man für Gleichspannungen daher gern Wolfram als Kontaktmaterial oder setzt die Schaltstrecke unter einem starken Magnetfeld, daß den Lichtbogen in entsprechende Funkenkammern treibt, wo der Bogen gelöscht wird.

 

Mit Sonnengruß

 

Uwe

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 19.10.07

Time: 11:31:56

 

klingt doch sehr nach dem entladen mit den Heizlüftern. gibt es keine Möglichkeit, die automatische Heizlüfterabschaltung zu überbrücken? Aber mit der Steckdose sollte es auch gehen, und Baustrahler sind bestimmt billiger und besser "skalierbar" als ein durchgebrannter Heizlüfter... Ich würde aber auf jeden Fall eine Spannungsüberwachung einbauen, sonst zieht man sich viel zu leicht mal den Akku leer. Eigentlich müsste man dazu zur not sogar die Akkuüberwachung des Twike nutzen können. Warn-Spannungslevel auf 280V einstellen (geht das bei der neueren Software so weit runter?), und über einen optischen Sensor (für ganz harte Bastler vielleicht sogar über Spannungsabgriff an der Bordcomputerplatine...) die Batteriewarnled überwachen. Vielleicht funktioniert sogar eine leicht modfierte Steckdose mit Dämmerungsensor... Arrggh, das könnte alles so einfach sein, wenn Rosenthal einen an die Bordcomputerprogrammierung ranlassen würde...

 

Gruß Torsten

Geschrieben

Von: Heinz-Peter, TW081, [email protected]

Date: 19.10.07

Time: 12:19:38

 

Wer das nötige Kleingeld hat, investiert in die Entladelogik. Wahlweise einstellbar Entladen über Heizlüfter bis zum Aufleuchten der roten Lampe "Batterie leer" und anschließendem Entladen mit Licht bis zum Abschalten des DC/DC-Wandlers oder nur mit den Heizlüfter bis zum Abschalten des DC/DC-Wandlers. Leider nicht ganz billig.

 

Gruß Heinz-Peter

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