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ÖLVERLUST

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 30.09.07

Time: 17:19:41

 

Hallo Gemeinde

 

Ich habe mein Twike weitgehend revidiert, ohne bisher gross am Antrieb rumgefummelt zu haben. Die Hinterradlager scheinen soweit noch in Ordnung, und das geringfügige Spiel das ich bei 2 der Kugelköpfe an den Spurstangen des rechten Hinterrades festgestellt habe, bringe ich in Ordnung wenn ich die Radlager ersetzen muss. Präventiv habe ich mal etwas Getriebeöl (80W90) besorgt und 200 ml in das Getriebe gefüllt. Ich habe mir gedacht es wird schon nicht Schaden. Zwischenzeitlich habe ich auch meine gebrochene untere Motorenabdeckung repariert und wieder montiert. Der Vorbesitzer hat wohl mal beim überfahren einer hohen Bordsteinkannte, eine einseitige Bauchlandung gebacht, wobei diese Abdeckung einseitig durchgeschliffen wurde. Jedenfalls habe ich nun nach dem Fahren festgestellt das sich in der Bodenwanne Öl ansammelt. Der Verlust ist doch ganz ansehnlich, es bilden sich regelmässig kleine Pfützen unter dem Fahrzeug. Noch hoffe ich das es sich nicht um einen Defekt handelt. Kann es sein das ich das Getriebe zu sehr befüllt habe, und das nun das überschüssige Öl beim Fahren herausgedrängt wird. In diesem Falle brauche ich nur das Öl ablassen und mit der korrekten Menge neu befüllen (hoffentlich hoffentlich). Alle anderen Optionen arten dann gleich wieder in Arbeit aus, und momentan habe ich ein bischen die Nase voll vom schrauben. Kann mir Wer die korrekte Füllmenge für das Twike Getriebe mit dem Landert Motor angeben, und welche Spezifikation sollte das ÖL haben? Was kann sonst den Öl Verlust verursacht haben, und wie kann ich das möglichst einfach beheben? Bei dieser Gelegenheit habe ich mal mit der Taschenlampe via Öl einfüll Stutzen in das Getriebe hinein gesehen. Dabei konnte ich ein grosses, schräg verzahntes, und ein kleines, vermutlich auf der Motoren Welle sitzendes, gerade verzahntes Zahnrad erkennen. Handelt es sich nun dabei um eines dieser lauten gerade verzahnten Getriebe, oder ist das gerade verzahnte Zahnrad auf der Motorenwelle immer so? Laut genug ist mein Twike 217 jedenfalls.

 

Ich freue mich auf Euer Feedback

 

Gruss

 

Dirk TW 217

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.10.07

Time: 21:27:51

 

Hallo Dirk, 200 ml erscheint mir zu viel. Mit dem Ölverlust bei dem Landert Motor/Getriebe muss man sich wohl abfinden. Am Besten Du misst den Ölstand mit einem Kabelbinder durch die Einfüllöffnung. Wenn ich den Ölstand unter 15mm halte, ist die Leckage(Eingang Antriebswelle,Ritzelseite)gering. Lt. Twike soll der Ölstand nicht unter 10mm absinken, drunter wird es kritisch. Ich nehme 75W-90,syntetisches Getriebeöl.

 

Gruss Matthias, TW719

Geschrieben

Von: [email protected] TW 217

Date: 10.10.07

Time: 22:49:54

 

Hallo Twiker, Hallo Matthias und Sebastian Besten Dank für eure Antworten. Ich kontrolliere nun Wöchentlich den Ölstand mit einem selbst gebastelten Peilstab. Ich habe dazu die Öleinfüll Schraube komplett mit dem Kunststoff Stutzen aus dem Getriebe raus geschraubt, und durch ein ca. 15 cm Langes Kunststoff Rohr, auf dem ich ein Gewinde geschnitten habe ersetzt. Dieses Rohr musste ich mit dem Heissluft Föhn ein wenig verbiegen damit es an der 3. Batterie vorbei kommt. Es ragt nun etwa 12 cm weit in das Fahrzeug hinein. Als Peilstab fungiert wie von Matthias vorgeschlagen ein langer Kabelbinder, den ich durch einen Gummi Korken gesteckt und auf Länge zugeschnitten habe. Die korrekte Position habe ich ermittelt indem ich das Getriebeöl vollständig abgelassen habe, und dann mit 180 ml wieder befüllt habe. Der Peilstab endet im eingesteckten Zustand genau über dem Magneten der Ablass Schraube, und berührt diesen fast. Wenn das Ende 10 mm im Öl steht ist das OK. Bei 3 mm fülle ich nach. Jetzt kann ich öfter bequem den Ölstand überprüfen. Der eigentliche Grund für diese Modifikation ist aber der, das ich keine Lust habe jedes mal die 3. Batterie hinter dem Beifahrersitz zu lösen und auf die Seite zu wuchten um den Ölstand zu kontrollieren oder zu befüllen. Jedes mal habe ich Angst um die Kabel gehabt, weil ich nicht immer die Batterieraum Abdeckung wegnehmen wollte. Ich musste die Batterie einfach ganz nach Rechts schieben, damit das Peilrohr daran vorbei geht. Der Peilstab sitzt nun zwischen der Batterie und dem Wechselrichter und stört überhaupt nicht. Sollte ein Nachfüllen nötig werden, stecke ich einfach einen Trichter auf das Rohr und fülle nach ohne irgendein Teil zu verschieben, oder ab zu montieren.

 

Hat eigentlich schon mal jemand Versuche mit einem Additiv zum Abdichten gemacht? Funktioniert das, oder ist es nicht empfehlenswert??

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk & TW 217

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