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Tiefentladung

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 04.01.07

Time: 16:54:59

 

Hallo zusammen nun ist es mir also doch auch noch passiert, mein Twike ist tiefentladen und lädt auch nach 16 Stunden eingesteckt noch nicht. Nun ist das Twikecenter nicht gleich um die Ecke um das zu lösen. Ich habe von Hendrik auch einen Beitrag gefunden, der mir jedoch sehr zeitaufwendig und kompliziert scheint. Hat jemand eine gute Lösung? Von Twike wird auch ein Tiefentladungsgerät angeboten, dass aber mit fast Fr. 400.- doch teuer scheint. Hat jemand schon so etwas gebaut? Was soll ich nun mitmeinen Batterieen tun? Danke im voraus Patrice

Geschrieben

Von: michael TW140

Date: 07.01.07

Time: 20:53:26

 

einfacher und sicherer geht es wirklich mit dem vorladegerät. so eines haben die vertriebspartner. und das passt in jedes TWIKE oder auch in einen rucksack. die gefahr, dass deine batterieelektronik schaden nimmt ist dann gleich null. der email adresse zu entnehmen verstehst du ja etwas von elektro. also melde dich doch mal bei griesser 052 319 00 19 und vielleicht schicken die das vorladegerät per post.

 

gruss michael, ex twike mech von griesser

Geschrieben

Von: Volker, TW 436 [email protected]

Date: 09.01.07

Time: 09:31:37

 

Hallo michael

 

So ein Ladegerät wäre für mich auch interessant. Wie funktioniert es, wird je ein Akkublock direkt angeschlossen? Kann ich mit dem Gerät nur vorladen oder einen Block auch vollständig laden?

 

Gruss, Volker

Geschrieben

Von: Michael TW140

Date: 12.01.07

Time: 10:37:08

 

Mit diesem Gerät kann die Batterie nur vorgeladen werden. Jeder Block wird einzeln direkt angeschlossen. Also muss die Batterieabdeckung entfernt werden, und gegebenenfalls eine darüberliegende dritte Batterie. Die Batterie kann mit diesem Gerät nicht extern geladen werden. Sie erhält lediglich für kurze Zeit eine ausreichende Spannung um vom Bordcomputer die Software zu erhalten. (Eine tiefentladene Batterie verliert ihre Software...). Nun weiss die Batterie wieder wer sie ist und öffnet das Batterierelais. Die Vorladung kann beginnen.

 

Dies alles muss recht schnell geschehen, da alle 3 Blöcke kurz vorgeladen werden müssen. Ein bisschen Übung und elektrische Kenntnisse bewahren einen vor allzuvielen Stromschlägen (300V!). Meines Wissens wurden keine Vorladegeräte an Privatpersonen verkauft (Preis?). Wer übernimmt die Haftung wenn Batterieelektronik, TWIKE Elektronik oder sogar Menschen zu Schaden kommen? Möglicherweise wird euch aber ein TWIKE Servicepartner das Gerät nach einigen Erklärungen und bei entsprechenden Vorkenntnissen ausleihen?!

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 09.01.07

Time: 08:31:03

 

Grüße Dich, Michel

 

Kann man ein solches Gerät nicht ausleihen?

 

Für mich wäre Tiefentladung ja kein Problem, da ich Elektrofachkraft bin - für die vielen Laien wird solches, wo Fachkenntnisse erforderlich ist, ohne sichere Technik problematisch.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Roland(Punkt)Schule(at)t-online(Punkt)de

Date: 04.01.07

Time: 18:31:22

 

Hallo, hast du ein Labornetzgerät oder dergleichen, was mindestens 15 V und ein paar Ampere liefert?

 

Dann hilft folgende Vorgehensweise, die ich bei mir schon praktiziert habe, als ich mal einen Akkublock einige Zeit stillgelegt hatte:

 

Du ziehst die Anschlussleitungen der Akkus von der Platine und hebst jeweils den Deckel ab (der ist wohl in der Regel mit einem Klebeband am Gehäuse verklebt, damit die Lüfter keine Fehlluft ziehen). Akkus eingebaut lassen, damit es nachher schnell geht; einen ggf. dritten Akku kannst du aufrecht hinstellen.

 

Orientiere dich, wie die einzelnen Zellen in Reihe geschaltet sind. Du kannst immer einen Zehnerpack kontaktieren: 5 runter und daneben wieder 5 hoch. Du legst die 15 V aus dem Labornetzgerät an einen solchen Zehnerpack; dabei gibt es zunächst einen kleinen Funken. Du lässt den Strom ein paar Sekunden einwirken, dann gehst du zum nächsten Zehnerpack und so weiter. Dabei zügig arbeiten, denn die geringe Ladungsmenge ist durch Selbsentladung innerhalb kurzer Zeit wieder weg. Wenn du die Akkus durch hast, steckst du sie wieder an die Platine und startest sofort mit dem Laden aus dem Stromnetz. Nicht irritieren lassen, das Steuergerät wird zunächst die Akku-Software wieder in die Akku-Prozessoren laden, dann aber sollte der Ladeprozess normal fortgesetzt werden.

 

Ich drücke dir Daumen, Roland + TWIKE 160

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