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Stefan

Die Auslieferung des e.GO Life beginnt

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Lange mussten Interessenten und Besteller des e.GO Life auf die Auslieferung warten da der Termin immer wieder aus technischen Gründen verschoben werden musste. Nun ist es aber soweit. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass die Auslieferung an erste Endkunden unmittelbar bevorsteht.

Die ersten Kunden haben zwischenzeitlich die Rechnung für den Wagen erhalten. Also ein deutliches Zeichen, dass es nun losgeht. Gemäss einer Info die von e.GO Mobile an die Rechnungsempfänger versandt wurde, werden nach Zahlungseingang dann die Fahrzeugpapiere beantragt.

So wie die Situation ausschaut, werden Fahrzeuge die im Raum Aachen noch ohne ESP und möglicherweise auch ohne Rekuperation an die Kundenausgeliefert. In den Wochen danach soll dann voraussichtlich mit einem Software Update bei e.GO Mobile GmbH das Fahrzeug aktualisiert werden um auch die restlichen Funktionen noch freizuschalten.

Durch die entstandenen Verzögerungen der letzten Monate haben sich einige Interessenten vom e.GO Life abgewendet. Dazu beigetragen hat sicher auch die bevorstehende Einführung der überarbeiteten Modelle VW e-up!, Skoda citigo-e und des Seat Mii electric. Diese sind zwar teurer als das Einstiegsmodell des e.GO Life, bieten aber auch deutlich mehr an Ausstattung und Funktionen.

Wie man aus verschiedenen Foren und Facebook Gruppen entnehmen kann, wird auch immer wieder die Informationspolitik der e.GO Mobile kritisiert. Informationen kamen spät und Ankündigungen mussten immer wieder revidiert werden. Das hat viele private Interessenten dazu bewogen, sich auch andere Optionen offenzuhalten.

Dass das Fahrzeug keine beschleunigte AC-Ladung ermöglicht, ist ein weiterer Punkt den viele Interessenten stört. Damit ist das Fahrzeug für viele private Nutzer im Einsatz nicht flexibel genug. Auch ist die weitverbreitete Meinung unter E-Mobility Nutzern, dass der Markteintritt des e-GO Life in der aktuell verfügbaren Konfiguration zu spät kommt, da in Kürze immer mehr Kleinstwagen auf den Markt kommen werden.

Klar, es war nie die Absicht den e.GO Life als Massenprodukt anbieten zu wollen und das würde die Produktion in Aachen wohl auch nicht hergeben. Die Roadmap sieht allerdings vor, dass man immerhin auf jährlich 30'000 produzierte Fahrzeuge kommen möchte. Ob das angesichts der Umstämde gelingen wird ist, bleibt offen.

Falls sich das Fahrzeug in der Nische etablieren kann, dann möglicherweise im Service-Bereich (Lieferdienste etc.). Hier könnte vor allem der günstige e.GO Life 20 punkten. Reicht dies für den kommerziellen Erfolg nicht aus, so müsste e.GO den Wagen privaten Nutzern noch etwas schmackhafter machen. Z.B. mit einer wertigeren Innenausstattung, günstigeren Optionen und einem optional erhältlichen 3-Phasen Lader. 

Aber alles der Reihe nach. Wohl am wichtigsten wird jetzt sein, dass die ersten Auslieferungen zufriedenstellend über die Bühne gehen. Dazu wünschen wir viel Erfolg!

BIld: Einweihung des e.GO - Werks in Aachen 2018

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