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<rss version="2.0"><channel><title>Elektroauto Ratgeber: Technik</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/?d=1</link><description>Elektroauto Ratgeber: Technik</description><language>de</language><item><title>Batterie Alterung/Verschleiss</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batterie-alterungverschleiss-r18/</link><description><![CDATA[
<p>
	Die Alterung wird durch folgende Faktoren bestimmt:
</p>

<ul>
<li>
		die kalendarische Alterung: abhängig von Zellchemie, Ladezustand (SoC) und Temperatur
	</li>
	<li>
		die belastungsabhängige/zyklische Alterung: abhängig von Zellchemie, Zyklenzahl, Lade-/Entladegeschwindigkeit und Betriebstemperatur
	</li>
</ul>
<p>
	Hitze ist der grösste Feind von Lithium-Ionen Batterien. Die Leistung von Lithoum-Ionen Zellen ist bei warmen Zelltemperaturen aufgrund des tieferen Innenwiederstand zwar gut. Werden aber die Zellen über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt, so hat dies einen negativen Einfluss auf die Alterung der Zellen.
</p>

<p>
	Kälte: Wird ein Akku kühl gelagert, so wird die kalendarische Alterung reduziert. Ein kühler Akku und hohe Ladeströme haben jedoch einen negativen Einfluss auf die Alterung da die Diffusionsrate von Lithium im Anodenaktivmaterial bei niedrigen Temperaturen limitert ist. Dies führt zu Lithium-Plating an der Anode was erhöhte Innenwiderstände und reduzierte Kapazitäten zur Folge hat.
</p>

<div class="text-highlight">
	Es ist also ungünstig, eine Batterie vollgeladen bei warmen Temperaturen über längere Zeit stehen zu lassen. Schnellladungen mit erhöhten Batterietemperaturen sind für den Alterungsprozess ebenfalls ungünstig. Da beim Entladen (Fahren) der akzeptable Temperaturbereich grösser ist, ist dies weniger problematisch als das Laden.
</div>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">18</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:31:35 +0000</pubDate></item><item><title>Batterie Management Systeme</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batterie-management-systeme-r19/</link><description><![CDATA[
<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Batterie Management System (BMS)</strong></span>
</p>

<p>
	Batterie Systeme eines <a href="https://www.elektroauto.community/elektrofahrzeuge/" rel="">Elektroautos</a> sind im Vergleich zu Batterien z.B. in einem Smartphone komplexer und vor allem sicherer aufgebaut. Dafür verantwortlich ist ein Batterie-Management-System, kurz BMS genannt. Es überwacht die einzelnen Zellspannungen und gleicht diese wenn nötig durch ein Balancing wieder aus. Schnellladungen lassen die einzelnen Zellspannungen etwas schneller divergieren weshalb in bei häufigem Schnellladen ein Balancing eher wieder nötig wird. Das BMS überwacht auch den Ladevorgang und schaltet falls nötig eine allfällig angeschlossene Heizung oder Kühlung zu.
</p>

<p>
	<strong><span style="font-size:16px;">Batterie-Temperatur-Management Systeme</span></strong>
</p>

<p>
	Mit dem BMS nicht zu verwechseln, sind <a href="https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batterie-management-systeme-r19/" rel="">Batterie Temperatur Management Systeme</a>. Diese halten durch Kühlung resp. Wärmen die Antriebsbatterie auf ihrer optimalen Betriebstemperatur. Die Regelung wird dabei üblicherweise mittels Luft oder Flüssigkeit erreicht. Eine aktive Kühlung wird in der Regel bei Temperaturen über 30°C zugeschaltet. Kann die Batterie durch ein vorhandenes Heiz-System erwärmt werden, so geschieht dies in der Regel bei Temperaturen unter ca. 5° C. Eine aktive Kühlung wird in der Regel bei Temperaturen u 30°C zugeschaltet. Kann die Batterie durch ein vorhandenes Heiz-System erwärmt werden, so geschieht dies in der Regel bei Temperaturen unter ca. 5° C.
</p>

<p>
	Nicht alle <a href="https://www.elektroauto.community/elektrofahrzeuge/" rel="">Elektrofahrzeuge</a> haben oder brauchen ein aktives Kühl- oder Heizsystem für ihr Batteriesystem. Sind die Belastungen beim Laden/Entladen eher gering, so erübrigt sich ein solches System meistens. Für Elektroautos bei welchen die Batterie-Temperatur nicht aktiv geregelt sind folgende Punkte relevant:
</p>

<div class="text-highlight">
	<strong>Verhalten bei kalten Batterietemperaturen (ca. 5°C und darunter)</strong>

	<p>
		Reduzierte <a href="https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/ladeleistungen-r23/" rel="">Ladegeschwindigkeit</a>
	</p>

	<p>
		Um Schäden an der Batterie vorzubeugen (Stichwort Lithium-Plating), wird die Ladegeschwindigkeit reduziert. Eine Schnellladung ist in diesem Fall ebenfalls nicht passend, da sonst die Ladeschlussspannung bereits erreicht wäre, bevor der Akku die entsprechend Energie aufgenommen hat. Je nach Fahrzeug ist auch die Rekuperationsleistung tiefer.
	</p>

	<p>
		Höherer Spannungsabfall, geringere Akkuleistungsfähigkeit
	</p>

	<p>
		Wird sportlich gefahren, d.h. die Batterie mit hohen Strömen entladen, fällt die Spannung durch den erhöhten Innenwiderstand entsprechender stärker ab. D.h. die Leistungsfähigkeit des Akkus ist geringer resp. die Belastungslimiten sind früher erreicht.
	</p>
</div>

<p>
	 
</p>

<div class="text-highlight">
	<strong>Verhalten bei erhöhten Batterietemperaturen, (ab ca. 30 Grad und darüber)</strong>

	<p>
		Reduzierte Ladegeschwindigkeit
	</p>

	<p>
		Hohe Batterietemperaturen lassen die Zellen schneller altern und sind zu vermeiden. Wird eine kritische Schwelle erreicht, bei ca. 40-45&gt; Celsius, wird das BMS die Ladeströme so reduzieren, dass der Temperaturanstieg nicht weiter zunimmt.
	</p>

	<p>
		In der Regel keine Limitationen beim Entladen
	</p>

	<p>
		Da sich durch das Entladen eine schon warme Batterie nur noch wenig weiter erwärmt, oder je nach Außentemperaturen (Passivkühlung) sogar etwas abkühlen vermag, ist das Entladen weniger problematisch als das Laden.
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">19</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:39:38 +0000</pubDate></item><item><title>Batteriekapazit&#xE4;t</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batteriekapazit%C3%A4t-r20/</link><description><![CDATA[
<p>
	Die Kapazität einer Batterie gibt die entnehmbare Ladung an und hat damit einen bedeutenden Einfluss auf die Reichweite. Die Batteriekapazität wird Amperestunden (Ah) angegeben. In der Regel wird jedoch bei Elektrofahrzeugen die speicherbare Energiemenge in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Dies vereinfacht den direkten Vergleich mit anderen Fahrzeugen.
</p>

<p>
	Beispiel: Batteriekapazität E-Bike – 0.5 kWh (500Wh)<br>
	Batteriekapazität Tesla Model 3 – 50 kWh
</p>

<p>
	<br>
	Geht man von einem durchschnittlichen Verbrauch von 20kWh/100km aus, so sind mit einem 50kWh Akku 250km Fahrstrecke (Autobahngeschwindigkeit 130km/h) möglich. Je nach Fahrweise und Wetterbedingungen sind aber auch deutlich mehr Kilometer möglich.
</p>

<p>
	 
</p>

<div class="text-highlight">
	<strong>Kapazität C (Ah)</strong>

	<p>
		Einige Fahrzeughersteller bewerben die Batteriegrösse ihrer Fahrzeuge auch in Amperestunden (Ah). Diese Einheit besagt, wie viel Strom der Zelle pro Stunde entnommen werden kann.
	</p>

	<p>
		Kapazität(C) = Entladestrom(I) x Entladezeit(t)
	</p>
</div>

<p>
	 
</p>

<div class="text-highlight">
	<strong>Energie (kWh)</strong>

	<p>
		Die Anzahl Kilowattstunden geben an, wieviel Energie in der Batterie gespeichert ist. Diese Einheit wir auch für den Energieverbrauch verwendet. Errechnet wird die Energiemenge aus:
	</p>

	<p>
		Spannung in Volt (U) x Amperestunden (Ah) = Wattstunden (Wh)
	</p>
</div>

<p>
	 
</p>

<div class="text-highlight">
	<strong>C-Faktor</strong>

	<p>
		Oft wird in Fachgesprächen von C-Ratenbeim Laden/Entladen gesprochen. Dieser C-Wert ist ein Faktor der den maximalen Lade-/Entladestrom in Bezug auf seine Brutto-Kapazität angibt. Je höher dieser Wert C ist, je mehr wird der Akku belastet und erwärmt, das gilt in beiden Richtungen.
	</p>

	<p>
		Beispiel: Angenommen die Batterie eines Renault ZOE (Brutto-Kapazität 25.9kWh) wir an einer 22kW Säule geladen (effektive Ladeleistung ca. 20kW), so ergäbe dies ca. 0.8C. Bei einer Ladung an der 43kW AC-Säule ca. 1.5C.
	</p>

	<p>
		Bei einem Tesla mit einer Batteriekapazität von z.B. 85kWh und 135kW Ladeleistung am SuperCharger ergäbe dies knappe 1.6C.
	</p>

	<p>
		Oder vereinfacht (theoretisch): Batteriekapazität 22kWh, Ladeleistung 22kW<br>
		= du lädst mit 1C
	</p>

	<p>
		 
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">20</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:44:07 +0000</pubDate></item><item><title>Batterietechnik</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batterietechnik-r21/</link><description><![CDATA[
<p>
	Das Herzstück eines jeden Elektroautos ist die Antriebsbatterie. In den letzten Jahren wurden dank intensivierter Forschung enorme Fortschritte erzielt. So können inzwischen Batteriezellen fast doppelt soviel Energie (kWh) speichern wie noch vor 4 Jahren.
</p>

<p>
	Aktuell werden in gängigen Elektrofahrzeugen Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit System-Spannungen von 400V als Antriebsbatterien eingesetzt. Die Zellchemie kann je nach Typ und Hersteller variieren. Beispiele:
</p>

<ul>
<li>
		Lithium-Manganoxid-Akku (LiMn2O4)
	</li>
	<li>
		Lithium-Cobaltdioxid-Akku (LiCoO2)
	</li>
	<li>
		Lithium-Mangan Cobaltoxid-Akku (LiMnCoO2)
	</li>
	<li>
		usw.
	</li>
</ul>
<p>
	Heutige Traktionsbatterien sind langlebig, sicher und überdauern in der Regel das Fahrzeug. Sinkt die Kapazität der Batterie durch Alterung, so können diese für weitere Zwecke (Second Life Anwendungen) verwendet werden. Z.B. als stationärer Energiespeicher.
</p>

<p>
	Aufgrund der chemischen Vorgänge in einer Batteriezelle während des Ladens/Entladens, ist die vorherrschende Zelltemperatur ein wichtiger Faktor bei der Nutzung einer Batterie. Einfach gesagt fühlt sich eine Batterie bei Temperaturen wohl die auch dem Menschen zusagen (ca. 20-25 Grad Celsius). Fällt die Temperatur tiefer so ist die Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Steigt sie höher so ist zwar eine gute Leistungsfähigkeit zu erwarten, die Abnutzung steigt jedoch stärker an. Für längere Beanspruchungen ist es deshalb wichtig, dass ein Batterie-Temperatur-Management System die Traktionsbatterie auf „Wohlfühltemperatur“ hält.
</p>

<p>
	Bei Fahrzeugen die ausschliesslich auf Elektroantrieb ausgelegt sind, wird die Traktionsbatterie in den Unterboden verbaut. Dies garantiert eine optimale Platzausnutzung bei grösstmöglicher Sicherheit. Der Fahrzeugschwerpunkt ist zudem tief was die Steuerung des Fahrzeuges positiv beeinflusst.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">21</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:48:32 +0000</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ladeanschlüsse & Systeme]]></title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/ladeanschl%C3%BCsse-systeme-r22/</link><description><![CDATA[
<p>
	Im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, rücken bei einem Elektroauto andere Merkmale ins Zentrum des Interesses und es bieten sich neue Konfigurationsmöglichkeiten. Dies mag zu Beginn etwas komplex und umständlich wirken, hat aber viele Vorteile. Ein wesentlicher Punkt ist die weitgehend frei wählbare Herkunft der für den Antrieb verwendeten Energie. Im weiteren lässt sich das Fahrzeug durch die Auswahl der benötigten Ladeart und der Batteriegrösse auf das individuelle Profil besser anpassen. Das hat ökonomische wie auch ökologische Vorteile.
</p>

<p>
	Bevor wir uns mit dem Betrieb des Elektroautos befassen, macht es Sinn sich mit dem technischen Einrichtungen etwas vertrauter zu machen. Diese Zusammenfassung gibt dir das nötige Rüstzeug für den Umstieg / Einstieg. Erfahrenen Anwendern kann es als Nachschlagewerk dienen.
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Ladeanschlüsse &amp; Systeme</strong></span><img alt="Ladeanschlüsse" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileid="314" data-unique="vapvc6eb1" style="width: 400px; height: auto; float: right;" width="600" src="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/ladesysteme-600x400.png.2b87cd51d4c8e3bc34f69b40c4682324.png" loading="lazy" height="396"></p>

<p>
	Der am Fahrzeug vorhandene Lade- oder Steckeranschluss entscheidet mit welchem Ladesystem das Auto geladen werden kann. Bei aktuellen Fahrzeugen sind vier Ladesysteme verbreitet:
</p>

<ul>
<li>
		CCS (DC)
	</li>
	<li>
		CHAdeMO (DC)
	</li>
	<li>
		Typ 2 (AC)
	</li>
	<li>
		Tesla (AC/DC)
	</li>
</ul>
<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Der Typ 1</strong></span> Ladestecker wurde u.a. für dass das in Nordamerika verwendete 120/240 V-Einphasen-Dreileiternetz konzipiert. Er ist auch im asiatischen Raum verbreitet. Auch in Europa sieht man Typ 1 noch an einigen asiatischen Elektroautos. Das von Tesla verwendete System ist fast baugleich wie der Typ 2, wurde aber so modifiziert, dass dieser auch zum Laden mit Gleichstrom (DC) verwendet werden kann.
</p>

<p>
	Die meisten öffentliche Schnellladestationen bieten Ladepunkte für verschiedene Systeme an. Weit verbreitet ist die Kombination Typ 2 / CCS / CHAdeMO. Ladesäulen die diese drei Ladesysteme anbieten werden auch Triple Charger genannt.<br><br><span style="font-size:16px;"><strong>Typ 2</strong></span><br>
	Dieser Anschluss wird für das Laden mit Wechselstrom (AC) mittels eines Typ 2 Ladekabels benötigt. Besitzt das Elektroauto einen 3-phasigen On-Board Lader, so kann mit 11kW, 22kW oder mit bis zu 43kW (ältere Renault ZOE) geladen werden. Ist nur ein ein- oder zweiphasiger Lader verbaut, ist die Ladeleistung entsprechend tiefer da an einem Drehstromanschluss nicht alle Phasen genutzt werden können. Fahrzeuge die mit einem CCS Anschluss (Combined Charging System) ausgestattet sind, brauchen keinen zusätzlichen Ladeanschluss da ein Typ2 Kabel mit dem CCS Anschluss kompatibel ist.
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>CCS (Combined Charging System)</strong></span><br>
	Das CCS Ladesystem ist das von der EU definierte Gleichstrom (DC) Ladesystem.<br>
	Ein Grossteil der DC-Ladestationen liefert 50kW, einige wenige auch weniger. Aktuell werden entlang Hauptachsen Ladestationen mit 150kW-Ladesäulen ausgerüstet und erste Fahrzeuge können diese Leistung auch abrufen (Audi e-tron SUV). Der nächste Schritt werden dann abwärtskompatible Ladesäulen mit 800V / 350kW und gekühlten Ladekabeln sein. Um solche Ladeleistungen technisch verarbeiten zu können müssen jedoch auch die Batterien dafür ausgelegt sein.
</p>

<p>
	<strong><span style="font-size:16px;">CHAdeMO</span></strong><br>
	Dieses Ladesystem wurde von einem Konsortium in Japan entwickelt und 2010 vorgestellt. CHAdeMO erlaubt auch bidirektionales Laden. Es bietet momentan DC-Ladeleistungen von 50kW an. Der Nissan Leaf hat auch in seiner überarbeiteten Version auch in Europa weiterhin einen CHAdeMO Anschluss. CHAdeMO entwickelt sich ebenfalls weiter und soll in seiner neuen Fassung Ladeleistungen von bis zu 400kW ermöglichen. Andere Hersteller (z.B. Hyundai) verwenden an ihren Fahrzeugen in Europa jedoch bereits den CCS Anschluss.
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Tesla Supercharger (SuC)</strong></span><br>
	Weil es 2009 als das Model S vorgestellt wurde noch keine definierten Schnelllade-Standards gab, hat Tesla den Typ 2 Anschluss an seinen Fahrzeugen so modifiziert, dass mit diesem auch DC Schnellladungen von bis zu 135kW möglich sind. Der der Anschluss auch mit dem normalen Typ 2 kompatibel ist, ist für eine AC-Ladung am Fahrzeug kein zusätzlicher Anschluss nötig. Mit einem CHAdeMO Adapter können Tesla Fahrzeuge auch an den meisten öffentlichen Schnellladestationen laden
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">22</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:55:55 +0000</pubDate></item><item><title>Ladeleistungen</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/ladeleistungen-r23/</link><description><![CDATA[
<p>
	Die effektiv verfügbare Ladegeschwindigkeit hängt einerseits von der aufnehmbaren Ladeleistung des Fahrzeuges sowie von der bereitgestellten Ladeleistung der Säule ab. AC Ladestationen bieten oft Ladeleistungen von 11 oder 22kW an. Diese Ladeleistung kann jedoch nur aufgenommen werden wenn das Fahrzeug über einen entsprechenden 3-Phasen On-Board Lader verfügt. Ein Fahrzeug welches z.B. nur einphasig mit max. 7.4 kW laden kann und an einer 11kW Ladesäule hängt, kann nur mit 3.7kW laden. DC-Ladepunkte weisen häufig Ladeleistungen von 50kW aus. Alle DC-ladefähigen Elektroautos können diese Leistung unter optimalen Bedingungen auch abrufen. Ein On-Board Lader ist in diesem Falle nicht nötig , da der vom Netz bereitgestellte Wechselstrom schon in der Ladesäule zu Gleichstrom (DC) umgewandelt wird. Tiefe oder hohe Zelltemperaturen sowie der Ladezustand (SoC) der Batterie sind Faktoren die die Ladeleistung mindern können.
</p>

<div class="text-highlight">
	Je geladener die Batterie, desto stärker nimmt die Ladeleistung ab. Gesteuert wird dies durch das im Fahrzeug befindliche <a href="https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/batterie-management-systeme-r19/" rel="">Batterie-Management System (BMS)</a>.
</div>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">23</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 14:58:04 +0000</pubDate></item><item><title>Ladestationen, Ladekabel</title><link>https://www.elektroauto.community/elektroauto-ratgeber/elektroauto-technik/ladestationen-ladekabel-r24/</link><description><![CDATA[
<p>
	Wer sich mit dem Laden von <a href="https://www.elektroauto.community/elektrofahrzeuge/" rel="">Elektroautos</a> beschäftigt resp. dieses laden möchte, braucht die passende Ladestation und ein Ladekabel dazu. Wir zeigen dir die möglichen Varianten und Kombinationen auf. Es gibt im Prinzip drei mögliche Ladesituationen:
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Laden unterwegs an einer DC Säule</strong></span>
</p>

<p>
	Die Letztere ist vergleichbar mir einer Benzin-/Dieseltankstelle. Das Ladekabel ist an der Ladesäule angebracht. Die Ladestation wechselt den netz-seitigen Wechselstrom in Gleichstrom um und leitet diesen mittels dem angebrachten Ladekabel in das Elektroauto.
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Laden unterwegs an einer AC Säule</strong></span>
</p>

<p>
	Viel häufiger trifft man jedoch in Kommunen, Einkaufszentren, Parkplätzen usw. auf Wechselstrom (AC) <a href="https://www.elektroauto.community/ladestationen/" rel="">Ladesäulen</a>. Der Grossteil davon liefert 22kW Wechselstrom. Viele Stationen haben allerdings kein angebrachtes Kabel und daher führen Elektroautofahrer jeweils ein Typ 2 Kabel mit. Es gibt diese in verschiedenen Ausführungen. Neben der Kabellänge, gibt es Kabel die ein- oder dreiphasigen Strom aufnehmen können.
</p>

<div class="text-highlight">
	Hat dein Auto nur einen einphasigen On-Board AC Lader, dann würde prinzipiell ein Ladekabel für den einphasigen Betrieb reichen. Einige Hersteller bauen in ihre Elektroautos jedoch auch dreiphasige On-Board Ladegeräte ein. Kaufst du dir also ein Kabel für den dreiphasigen Betrieb, so hättest du gleich das passende Kabel, solltest du mal zu einem Auto mit 3-phasigem On-Board Lader wechseln.
</div>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Laden an der AC-Wallbox zuhause</strong></span><br>
	Heimische Ladestationen werden auch Wallboxen, Ladeboxen und ähnliches genannt. Gemeint ist in der Regel dasselbe. Nämlich eine Box welche die Kommunikation und den Stromanschluss zwischen Fahrzeug und Stromnetz bereitstellt. Eine Wallbox ist nicht mir einem AC-Ladegerät zu verwechseln, denn dieses ist im Fahrzeug fest eingebaut. Wallboxen gibt es in verschiedenen Ausführungen von verschiedenen Herstellern. In der Regel sind diese fest, z.B. an einer geeigneten Wand, in der Nähe des Parkplatzes montiert. Einige haben fest montierte Typ 2 Kabel. Andere wiederum benötigen den Anschluss eines mobilen Typ 2 Kabels um das Auto anzuschliessen.
</p>

<p>
	Neben den fix installierten Wallboxen gibt es auch noch mobile Lader. Die Ladestation ist dabei eine kompakte und mobile Box die Teil des Typ 2 Ladekabels ist. Netzseitig haben diese mobilen Lader einen CEE Anschluss oder entsprechende Adapter um sie an verschiedenste Netzanschlüsse anstecken zu können. Die Verwendung ist vielseitig. Man kann sie z.B. zuhause auch als Ladestation verwenden. Mit einem auf-steckbaren Typ 2 Adapter für die Infrastruktur-Seite kann zudem an gängigen Typ 2 Ladestationen geladen werden. Ein zusätzliches Typ 2 Ladekabel erübrigt sich damit. Allerdings sind die mobilen Lader aufgrund der integrierten “Ladestation“für das Laden an einer Typ 2 Ladesäule etwas unhandlicher als ein einfaches Typ 2 Ladekabel. Sie sind aber vor allem dann flexibel einsetzbar, wenn direkt an CEE16-3, CEE16-5, CEE32-5 oder an Schuko-Dosen geladen werden soll.
</p>

<div class="text-highlight">
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="317" href="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/nrgkick-ladeeinheit.jpg.c94cd4aa2d8c0fea876d67471717cfd4.jpg" rel="" style="float: left;"><img alt="Mobile Ladeeinheit NRGkick" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="317" data-unique="pbl6fihtc" style="width: 400px; height: auto;" width="1000" src="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/nrgkick-ladeeinheit.thumb.jpg.8805bd87bc0b91be668fea6d89d65e40.jpg" loading="lazy" height="560"></a><strong>Wie schliesse ich eine Wallbox oder meinen mobilen Lader zuhause an?</strong>

	<p>
		Handelt es sich um eine fix installierte Wallbox, sollte der Anschluss von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden. Möchtest du eine mobile Ladeeinheit verwenden und ein Stromanschluss für das Laden deines Fahrzeuges ist bereits vorhanden, so sind grundsätzliche keine weiteren Installationsarbeiten nötig. Du musst einzig den für den Anschluss geeigneten Adapter haben. Beachte jedoch dass der Anschluss einzeln abgesichert sein sollte und über einem FI-Schalter verfügen sollte.
	</p>
</div>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Ladekabel, Adapter</strong></span><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="316" href="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/typ2-ladekabel-anschluesse.jpg.eef6678a70035af0b7204007ba0ecd36.jpg" rel="" style="float: right;"><img alt="Typ 2 Ladekabel" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="316" data-unique="5fuosj7c9" style="width: 400px; height: auto;" width="1000" src="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/typ2-ladekabel-anschluesse.thumb.jpg.10e56dbf7c1bc8c3b8c8edc8ab08c15e.jpg" loading="lazy" height="560"></a><br>
	Das wohl am meisten verbreitete Ladekabel ist in Europa das Typ 2 Ladekabel. Es passt für alle Autos die fahrzeugseitig einen Typ 2, CCS oder Tesla „Typ 2“ Ladeanschluss haben. Einige asiatische Modelle haben neben dem CHAdeMO Anschluss für das DC-Laden noch einen Typ 1 Ladeanschluss für das AC-Laden. Ist die Ladestation bereits mit einem Typ 1 Anschluss ausgerüstet, so braucht es für die Ladung nur ein einfaches Typ 1 Ladekabel. Viel mehr verbreitet sind jedoch Typ2 Ladestationen. Bei Verwendung eines entsprechenden Adapters lässt sich an diesen jedoch auch ein Elektroauto mit Typ 1 Anschluss problemlos laden.
</p>

<div class="text-highlight">
	Ladekabel verlängern? Welche Länge ist passend?
	<p>
		Ladekabel gibt es typischerweise in Längen von 5m, 7m und einige wenige mit Längen von 10m.<br>
		Typ 2 Ladekabel lassen sich nicht verlängern indem man einfach ein weiteres Typ 2 Kabel anhängt. Die Bauweise verhindert dies und dies dient als Schutz vor Überhitzung. Ein 5m Kabel reicht eigentlich immer wenn die Ladestation normal zugänglich ist. Mit dem 7m Kabel ist man noch etwas flexibler, z.B. wenn der Parkplatz blockiert ist.
	</p>
</div>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="315" href="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/adapterkabel.jpg.1371609c2872058e8e48f0030ab5d69c.jpg" rel=""><img alt="Verschiedene Ladeadapter " class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="315" data-unique="lovv0ig94" style="width: 897px; height: auto;" width="1000" src="https://www.elektroauto.community/uploads/monthly_2019_10/adapterkabel.thumb.jpg.ce96b3e4d1f0d1fb6660c06c3b95f390.jpg" loading="lazy" height="560"></a><br>
	Foto: verschiedene Kabeladapter. Heute kaum mehr nötig, aber praktisch für lange Reisen in ferne Länder oder E-Mobility Events
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">24</guid><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 15:08:15 +0000</pubDate></item></channel></rss>
